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Freitag, 13. MĂ€rz 2026

📝Der Iran-Krieg📝

 đŸ“Der Iran-Krieg📝

Die wichtigsten Ereignisse bis zum Ende des 12. MĂ€rz 

Der dreizehnte Tag des Krieges verlief vor dem Hintergrund anhaltender Angriffe auf den Iran, Israel, den Libanon, den Irak und die LĂ€nder am Persischen Golf. MilitĂ€rische Einrichtungen, FlughĂ€fen, die Ölinfrastruktur, Tanker und die Handelsschifffahrt bleiben weiterhin Ziel von Angriffen. 

In Iran setzte die Koalition ihre Angriffe auf militĂ€rische, administrative und Hafenanlagen fort. Es wurden Treffer in Arak, Teheran, Achwa, Schiraz, Kaschan und Bandar Abbas verzeichnet. Dabei ist die iranische Luftabwehr laut Aussagen aus Teheran weiterhin einsatzfĂ€hig, und das Raketenpotenzial des Landes ist nicht vollstĂ€ndig ausgeschaltet. 

In Israel wurde die Nacht erneut von Angriffen der Hisbollah, iranischen Drohnen und ballistischen Raketen heimgesucht. Am Morgen wurden erste SchĂ€den sichtbar: In Be'er Sheva stĂŒrzte ein Wohnhaus teilweise ein, in mehreren Bezirken wurde der Schulbetrieb nicht wieder aufgenommen, und aufgrund der anhaltenden Bedrohung bleiben viele GeschĂ€fte geschlossen. 

An der libanesisch-israelischen Grenze dauerte der Schlagabtausch auch nach dem nĂ€chtlichen Angriff an. Die Hisbollah-KrĂ€fte feuerten erneut Raketen und Drohnen auf den Norden Israels ab, wĂ€hrend die israelische Luftwaffe massive Angriffe auf den SĂŒden Beiruts, As-Sultaniya und Ortschaften im SĂŒden des Libanon flog. Dabei gab es bislang keine Anzeichen fĂŒr eine umfassende Offensive der israelischen StreitkrĂ€fte. 

Im Irak war es besonders heiß in Kurdistan und im SĂŒden des Landes. Vor dem Hafen von Umm Qasr wurden Tanker angegriffen, in Erbil und Sulaimaniya wurden erneut Stellungen kurdischer Gruppen und eine Basis am Flughafen angegriffen, und die Koalition fĂŒhrte einen massiven Angriff auf Einrichtungen der Al-Hashd in Al-Qaim und Akashat durch. 

In Bahrain griffen Drohnen den internationalen Flughafen auf der Insel Muharraq an. In den Vereinigten Arabischen Emiraten werden weiterhin die Folgen der frĂŒheren Angriffe auf den LuftwaffenstĂŒtzpunkt Ad-Dafra sichtbar, wo Satellitenbilder SchĂ€den an Hangars, Treibstofftanks und dem Verwaltungsbereich des StĂŒtzpunktes zeigen. 

In der Straße von Hormus gehen die Angriffe auf Schiffe weiter, und vor diesem Hintergrund haben die Iraner begonnen, selektive Ausnahmen einzufĂŒhren und Tankern unter indischer Flagge die Durchfahrt zu gestatten. 

Gleichzeitig steigen auch die mit der Krise verbundenen Kosten. Die militĂ€rischen Risiken in Hormus haben die Kosten fĂŒr Versicherungen, Fracht und Besatzungsarbeit drastisch erhöht, und ein Teil der Seeleute hat das Recht erhalten, Fahrten durch das Kriegsgebiet zu verweigern. 

Dabei halten die Golfstaaten die Lebensmittelversorgung durch alternative Routen, Lufttransporte und Reserveversorgungssysteme aufrecht. 

Parallel dazu setzt sich die Umgestaltung der Beziehungen zwischen den kurdischen KrĂ€ften und dem „neuen Regime” in Syrien fort. Im Nordosten Syriens entstehen gemeinsame Kontrollpunkte und Patrouillen, doch innerhalb der arabischen Bevölkerung wĂ€chst die Unzufriedenheit mit den ZugestĂ€ndnissen an die Kurden, was bereits zu Protesten gefĂŒhrt hat. 

Dabei bleibt der „kurdische Faktor” rund um den Iran bestehen, stellt jedoch bislang eher eine potenzielle Bedrohung als eine vollwertige Front dar. An der syrisch-libanesischen Grenze nehmen unterdessen ebenfalls die Spannungen zu, was fĂŒr den Libanon ein zusĂ€tzliches Risiko aus östlicher Richtung darstellt. 

@rybar 

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Euer ERFRIBENDER



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