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Freitag, 2. Oktober 2026

đŸ„€đŸ’° KLINGBEILS ZUCKERSTEUER VORERST GESTOPPT –

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KLINGBEILS 

ZUCKERSTEUER 

VORERST 

GESTOPPT – 

KANZLERAMT ZIEHT DIE BREMSE

đŸ„€ Finanzminister Lars Klingbeil wollte mit einer neuen Zuckersteuer auf GetrĂ€nke bis zu 1,2 Milliarden Euro zusĂ€tzlich fĂŒr den Bundeshaushalt einnehmen. Doch daraus wird vorerst nichts: Das Bundeskanzleramt hat den Entwurf gestoppt.

đŸ’¶ Nach den PlĂ€nen des Finanzministeriums sollten GetrĂ€nke mit fĂŒnf Gramm Zucker je 100 Milliliter mit 26 Cent je Liter zusĂ€tzlich besteuert werden. Bei zehn Gramm Zucker wĂ€ren 38 Cent je Liter fĂ€llig geworden.

🛒 Besonders bemerkenswert: Im Referentenentwurf wurde laut dem Bericht ausdrĂŒcklich davon ausgegangen, dass die Unternehmen die zusĂ€tzlichen Kosten auf die Verbraucher abwĂ€lzen.

📅 Klingbeil wollte die neue Steuer bereits zum 1. Juli 2027 einfĂŒhren. Aus Regierungskreisen heißt es nun jedoch, der Vorschlag weiche von der innerhalb der Koalition vereinbarten Grundlage ab und sei „in dieser Form in der Regierung nicht mehrheitsfĂ€hig“.

⚡️ Zuvor hatten bereits mehrere MinisterprĂ€sidenten der Union Widerstand gegen die PlĂ€ne angekĂŒndigt. Nun hat auch das Kanzleramt Klingbeils Vorstoß ausgebremst.

❗️ Ganz vom Tisch ist die Zuckersteuer damit allerdings nicht. Eine von der Finanzkommission Gesundheit vorgeschlagene gestaffelte Abgabe auf zuckergesĂŒĂŸte GetrĂ€nke soll nach den bisherigen Planungen ab 2028 kommen. BegrĂŒndet wird sie damit, Hersteller zu Rezepturen mit weniger Zucker zu bewegen.

Quelle
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