Freitag, 13. Februar 2026

Was wollt ihr eigentlich?

 Was wollt ihr eigentlich?

 

Mal ehrlich.

Was. Wollt. Ihr. Eigentlich. 

Ihr wollt Wahrheit.

Aber nur, solange sie euch nicht betrifft. 

Ihr wollt Freiheit.

Aber bitte ohne Verantwortung. 

Ihr wollt Klarheit.

Aber wehe, sie zeigt auf euch. 

Ihr wollt starke Stimmen.

Aber bitte formbar. 

Ihr wollt Aufklärung.

Aber ohne, 

dass eure eigenen Muster mit auf den Tisch kommen. 

Was wollt ihr eigentlich? 

Einen Guru?

Eine Mutter?

Eine Projektionsfläche?

Einen Boxsack?

Oder einfach jemanden, auf den man zeigen kann, 

wenn das eigene Leben unbequem wird? 

„Warum antwortest du nicht?“

„Warum verdienst du Geld?“

„Warum ist dir das wichtig?“

„Warum willst du Tiefe?“ 

Wisst ihr, was lustig ist? 

Ihr wollt Authentizität –

aber nur, wenn sie euch gefällt. 

Ihr wollt Menschen, die aussprechen, 

was andere nicht sagen.

Aber bitte so, dass es euch nicht in Frage stellt. 

Ihr wollt Radikalität –

aber nur, solange sie gegen „die da oben“ geht.

Sobald sie euch trifft, wird’s plötzlich sensibel. 

Ihr wollt keine Hierarchien –

aber ihr baut sofort eine, sobald ihr jemanden feiert. 

Und wenn dieser Mensch nicht exakt eure Erwartungen erfüllt?

Dann wird er vom Podest geschubst. 

Helden bauen.

Helden zerlegen.

Immer wieder. 

Und wisst ihr, was mich wirklich amüsiert? 

Der Kanal wird gefeiert.

„So wichtig!“

„So stark!“

„Endlich sagt’s mal jemand!“ 

Aber sobald es konkret wird?

Sobald es ans Eingemachte geht?

Sobald Mittragen gefragt ist? 

Mimimi. 

Plötzlich ist alles kompliziert.

Plötzlich ist alles „zu hart“.

Plötzlich ist alles „zu tief“. 

Ihr wollt, dass jemand das Feld hält.

Aber ihr wollt es nicht selbst mittragen. 

Ihr wollt Tiefe –

aber nicht investieren.

Nicht Position beziehen.

Nicht riskieren, selbst sichtbar zu werden. 

Und dann wundert ihr euch, warum alles beim Alten bleibt. 

Viele wollen inspiriert werden.

Wenige wollen Verantwortung übernehmen. 

Viele wollen sich wach fühlen.

Wenige wollen wirklich stehen. 

Und nein – das ist kein Angriff.

Das ist eine Entblößung. 

Denn echte Unterstützung ist kein Emoji.

Kein Applaus.

Kein „Du bist toll“. 

Echte Unterstützung ist Handlung. 

Klarheit.

Position.

Commitment. 

Vielleicht wollt ihr gar keine Freiheit.

Vielleicht wollt ihr einfach jemanden, der stark ist, 

damit ihr es nicht sein müsst. 

Vielleicht wollt ihr keine Wahrheit.

Vielleicht wollt ihr nur Bestätigung, 

dass ihr schon richtig liegt. 

Und das ist menschlich.

Aber nennt es nicht Revolution. 

Nennt es nicht Bewusstsein.

Nennt es nicht radikale Wachheit. 

Nennt es Konsum. 

Und wenn dich das triggert – perfekt. 

Dann stell dir die einzige Frage, die wirklich zählt: 

Will ich wirklich frei sein? 

Oder will ich einfach jemanden, der für mich spricht? 

Ich bin nicht hier, um euch zu retten.

Nicht hier, um euch zu regulieren.

Nicht hier, um eure innere Unsicherheit zu beruhigen. 

Ich bin hier, um auszusprechen, was ist. 

Und wer mitgehen will, geht.

Wer nur zuschauen will, schaut.

Aber verwechselt Zuschauen nicht mit Mittragen. 

Also nochmal. 

Was wollt ihr eigentlich? 

Quelle 👇👇

Leaving WonD3rland 

Ich kann dem ganzen nur zustimmen, 

es gibt selbstverständlich auch einige wirklich tolle Menschen 

die ich kennengelernt habe und begegnet bin, 

aber für die meisten ist es wie Unterhaltung, 

das sieht man ja 

das Leute die wirklich jeden Schwachsinn anbieten z.B. 

Badelatschen nur um ihre Motorräder zu finanzieren 

über 100000 tausend Leute bespaßen. 

Und so sind ganz ganz viele unterwegs. 

Da muss sich wirklich keiner Wundern 😉 🤷 

Ihr wollt die Wahrheit 👇 👇

https://t.me/Klartext2021Gemeinsam 

Euer ERFRIBENDER



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