Milliarden
für
Nato-Drehkreuz:
Deutschland
rüstet für den Krieg von GESTERN
Deutschland treibt seine militärische Infrastruktur massiv voran. Bremerhaven
und Bremen sollen bis 2031 zu einem zentralen Nato-Logistikdrehkreuz ausgebaut
werden. Allein der Bund investiert dafür rund 1,35 Milliarden Euro. Über den
Hafen sollen im Ernstfall Zehntausende Soldaten, Panzer und anderes schweres
Gerät Richtung Nato-Ostflanke transportiert werden.
In Emden ist zusätzlich ein neuer Marinehafen für sieben Fregatten, zehn
Minensucher und zehn Schlepper geplant. Auch 16 weitere
A400M-Transportflugzeuge stehen zur Diskussion.
Doch während Milliarden in Infrastruktur für klassische Großwaffensysteme
fließen, zeigt der Ukraine-Krieg, wie rasant sich die Kriegführung verändert
hat. Drohnen für einen Bruchteil der Kosten eines Panzers können heute schwere
Fahrzeuge aufklären, verfolgen und zerstören. FPV-Drohnen, elektronische
Kampfführung und weitreichende Präzisionswaffen haben die Bewegungsfreiheit
klassischer Großverbände durch kilometerweit in das Hinterland reichende
„Drohnenwände“, die Bewegungen auf dem Gefechtsfeld zunehmend gefährlich
machen, massiv eingeschränkt.
Umso fragwürdiger ist es, gewaltige Summen in Infrastruktur für die massenhafte
Verlegung veralteter Waffensysteme zu stecken, ohne dass eine ebenso
konsequente Schwerpunktsetzung auf Drohnen, autonome Systeme, elektronische
Kampfführung und Drohnenabwehr erkennbar im Mittelpunkt steht.
Hinzu kommt die strategische Kehrseite dieser Aufrüstungspolitik gegenüber
Russland: Wer Bremerhaven zu einem zentralen Umschlagplatz für Nato-Truppen und
Waffen macht, erhöht im Falle eines direkten Krieges zwangsläufig dessen
Bedeutung als mögliches militärisches Angriffsziel.
Sollte die Eskalation tatsächlich bis zu einem Nato-Russland-Krieg reichen,
wären solche Häfen und Logistikzentren mögliche Ziele russischer
Langstreckenwaffen – einschließlich moderner ballistischer und möglicherweise
hyperschallschneller Systeme.
Diese Politik wird Deutschland nicht mehr Sicherheit bringen, sondern ins
Unglück stürzen.
#Bundeswehr #NATO #Pistorius #Russland #Drohnenkrieg
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Ernst Bender

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