Montag, 1. Februar 2016

Warum können "WIR" nicht LOSLASSEN ???





Warum können „WIR“ nicht
LOSLASSEN ???
                                                                                        
  

Wir, und hier schließe ich mich nicht aus, denn wir, die angeblich auf der Sonnenseite des Lebens angesiedelten, sollten langsam begreifen dass das was wir unter Leben verstehen nichts mit dem zu tun hat was Leben wirklich ausmacht!
Wir erstellen Statistiken in denen wir feststellen, dass die glücklichsten Menschen in Gebieten Leben wo Hunger und Elend an der Tagesordnung sind, ohne auch nur im Entferntesten darüber Nachzudenken warum das so ist.
Lässt sich Lebensqualität oder auch Glück mit unseren Maßstäben definieren? Sind es wirklich die Attribute mein Auto, mein Haus, mein Boot die unser Glück ausmachen?
Nehmen wir nur einmal die Bevölkerung des Landes Bangladesh, hier leben laut Statistik die glücklichsten Menschen. Wir wissen aber auch dass Bangladesh zu den ärmsten Ländern auf unserem Erdball gehört. Bleibt die Frage was sind die Kriterien die ein glückliches Leben ausmachen?
Dieser Frage möchte ich in meinem Beitrag nachgehen und versuchen eine Antwort zu finden. Es wäre nett wenn Sie mich nicht nur begleiten sondern zu der Erkenntnis kommen, dass der Weg den wir eingeschlagen haben, eine Sackgasse ist!


                   


Alles beginnt mit der Betrachtungsweise, wer gibt vor wie sich Dinge gestalten sollen, was ermächtigt uns Schemata festzulegen, woher nehmen wir uns diese Freiheiten die Welt nach unserem Gutdünken zu verändern?
Wenn Ihnen die Antworten bereits klar sind können Sie meinen Beitrag in diesem Blog getrost überspringen.
Sollten Sie allerdings zweifeln und keine schlüssigen Antworten parat haben schadet es nicht wenn Sie Weiterlesen.

Vorwegschicken möchte ich noch dass das was ich hier zum Besten gebe kein Allheilmittel für die Probleme sind die wir seit langer Zeit vor uns herschieben, doch wenn wir nicht beginnen unsere Einstellungen und Ansichten zu überprüfen wird es in geraumer Zeit nichts mehr zu schieben geben.

Ist ein Leben auf unserem Planeten tatsächlich nur möglich wenn wir immer wieder versuchen Neues zu erforschen statt Altes, für das wirkliche Leben erforderliche, zu bewahren.

Unsere Erde pfeift bereits auf dem letzten Loch, speziell unsere Generation hat dazu beigetragen das in fünfzig Jahren dem Planeten mehr Schaden zugefügt wurde als in den letzten tausend Jahren zuvor. Wenn wir also in gleicher Manier fortfahren lässt sich das Ende fast erahnen.
Was möchten wir auf dem Mond, gibt es keine sinnvolleren Beschäftigungen als die zu erfahren ob es auf dem Mond Wasser gäbe? Aber damit nicht genug, selbst der Mars hat es uns angetan. Wie viel Milliarden fließen in diese Forschung, soviel dass für die Reduzierung der Treibhausgase auf unserer Erde nichts übrig bleibt.

Befürworter dieser Missionen werden einwenden dass im Zuge dieser Forschungen Techniken entwickelt wurden die der gesamten Menschheit zu Gute kommen. Wenn wir davon ausgehen dass Computer und Co Produkte sind die das Leben erst lebenswert machen könnte man ins Grübeln geraten. Aber all diese neuen Techniken sind nur ein Nagel mehr für den Sarg den wir uns gerade zimmern.
Starker Tobak was ich hier von mir gebe, sie haben Recht, denn auch ich sitze hier an einem PC um diese Zeilen zu schreiben. 

Aber gibt es denn wirklich keine Alternativen diesem unseren Treiben ein Ende aufzuzeigen bevor die Natur ihre mit Füßen getretenen Rechte einfordert.

Wenn wir die die uns regieren, seien es Politiker oder Wirtschaftsmagnaten die rote Karte zeigen und verdeutlichen mit uns nicht, dann wird sich auch in deren Köpfen etwas bewegen.

Ein Sprichwort gibt unser derzeitiges Tun und Handeln mehr als treffend wieder
                             „die Hoffnung stirbt zuletzt“

doch wenn ich ehrlich bin kann ich diesem Sprichwort nicht mehr trauen. Es waren andere Zeiten als dieses Sprichwort entstand und der damalige Verfasser ahnte nicht dass seine Worte einmal Zweifel hervorrufen würden.



Wie bereits mehrfach in meinem Blog erwähnt bin ich nicht der der die Weisheit mit Löffeln gegessen hat, des weiteren habe ich ein Alter erreicht wo man annehmen sollte dass in diesem Zeitraum all Das was es zu erledigen gab auch hätte erledigt werden können.
Aber da ist Er, dieser innere Schweinehund, es ist ja auch wesentlich einfacher sich auf „dieser Welle“ treiben zu lassen als gegen den Strom zu schwimmen.
Es gibt wenige die diesen Schneid haben sich dem, was uns als „so ist es halt“ vorgesetzt wird, nicht zufrieden sind.
Unsere Ausrede Familie, Beruf, sorgenfreies Leben, Altersvorsorge sind nicht Dinge die als Entschuldigung ausreichen.
Auch ich habe Kinder und diese auch bereits Nachwuchs, sprich Enkel.
Spätestens jetzt sollten Zweifel aufkommen ob wir unseren Enkeln und Kindern den richtigen Weg aufgezeigt haben.

Wir als Nachkriegsgeneration waren der Meinung genug geleistet zu haben, hier muss ich eingestehen das“ nur“ diese erbrachte Leistung nicht ausreicht unseren Nachkommen ein „lebenswertes Leben ermöglicht zu haben.

Wenn wir nicht erkennen dass diese Spirale nicht endlos ist, wird es schwer zum richtigen Zeitpunkt die Kurve zu kriegen.

Wir sind es gewesen die nicht ausreichend darauf hingewiesen haben dass es da noch andere Werte gibt als die  jederzeit erreichbar zu sein, oder die, mit Gott und der Welt über Facebook zu kommunizieren.

Ich habe von Schneid und Zufriedenheit gesprochen, sich nicht mit all dem zufrieden geben was uns von Wem auch immer vorgesetzt wird.
Der Weg ist es nicht, den die Ultra-Rechten (AfD, NPD, oder ähnliche) auch nicht der dieser Ultra-Linken(Die Linke) eingeschlagen haben, nein wir, diese angeblichen Normalos, sind gefordert, wir müssen den von uns Gewählten auf die Finger schauen, oder auch bei Bedarf in die „Wüste“ schicken.

Wenn wir nicht erkennen dass es wichtigeres gibt als florierende Aktienmärkte, sogar in Mitleid verfallen wenn es der deutschen Autoindustrie schlecht geht, uns Gedanken machen wenn die Deutsche Bank einen Verlust von 6 Milliarden einfährt, so lange wird sich nichts ändern.

Mein Appell an Alle lautet, seid bereit Loszulassen, wir sind es unseren Kindern schuldig.


Euer ERFRIBENDER