Dienstag, 10. November 2015

Teneriffa auf eigene Faust...,besser als eine Pauschalreise..!



Teneriffa auf eigene Faust, besser als nur eine Pauschalreise!

Heute möchte ich Ihnen eine Reise ans Herz legen, die wir selbst im letzten Jahr so unternommen haben. Unser Ziel war es diesem Alltagsgrau hier in Deutschland zu entfliehen. Allerdings wollten wir auch nicht in ein Hotel, diese Abhängigkeiten wollten wir uns nicht antun. 8 Uhr Frühstück, 13 Uhr Mittagessen dann um 19 Uhr Abenddinner und anschließend in die Bar ist nicht Das, was wir unter Urlaub verstehen. OK, habe noch vergessen, dass man zwischen diesen Mahlzeiten den Strand besuchen kann. Dieser liegt in der Regel nicht direkt vor dem Hotel, auf Teneriffa gibt es diese Hoteleigenen Strände nicht.
Unsere Reise fand im November 2014 statt, Gesamtdauer 4 Wochen. Im Internet haben wir nach einer Ferienwohnung gesucht, die für diesen Zeitraum anzumieten wäre. Wohnungen gab es reichlich, allerdings zu Preisen die den für eine Hotelunterkunft bei weitem überschritten hätten.
Für den von uns geplanten Zeitraum sollte es ein Quartier im Süden der Insel werden, denn hier auf Teneriffa ist der Norden, sprich die Gegend um Puerto de la Cruz, für die Wintermonate weniger geeignet, weil kühler und auch regnerischer.

In Betracht kam nur eine Ferienwohnung, die unseren Preisvorstellungen entsprach. Diese lag in dem Dörfchen San Juan im Bezirk Guia de Isora.
Die Entfernung zum Flughafen Teneriffa Süd beträgt 50 km, zum allseits bekannten Ort Playa de las Americas sind es 20 km.

Diesen Ort Playa de San Juan ausgewählt zu haben, entwickelte sich als Glücksgriff. Die Wohnung selber in einem Neubau, die Größe 60m², mit zwei Schlafzimmern, einem Balkon, eine Küche mit allem ausgestattet und selbst Wlan war verfügbar.

In diesem Ort ist der Tourismus noch nicht ausgeufert, man befindet sich unter Einheimischen. Dementsprechend ist auch die Preisgestaltung die sich hinter unseren Preisen nicht verstecken muss. Einen leckeren Cortado (Kaffee), bekommt man schon für 80 Cent. Würde man allerdings diesen Cafe in Playa del las Americas trinken sind gut und gern 2,50€ zu zahlen.

Supermärkte für Selbstversorger und auch Restaurants sind in ausreichendem Maße vorhanden. Ein kleiner Supermarkt und auch ein Metzger sind quasi vor der Haustür.

Die Strandpromenade hier in Playa San Juan sucht Vergleichbares, runde acht bis zehn Kilometer kommen da schon zusammen.
An jedem Mittwoch gibt es einen Markt wo alles angeboten wird was das Herz begehrt, shoppen bis zum Abwinken egal ob Klamotten oder Technik.

Auch einem Matthias Habich (Schauspieler der älteren Generation) muss dieses Örtchen wohl gefallen, wir konnten Ihn an der Promenade sitzend, ein Gläschen Wein schlürfend, begrüßen.

Rundum ein Platz an dem Urlaub zum Seelentrip wird. Rambazamba wird hier nicht geboten, da muss man sich auf die Socken machen und Play de las Americas aufsuchen, wenn’s denn unbedingt diese Englischen Sportfans sein müssen die diese Straßen-Pub’s füllen.

Nicht lange überlegt haben wir diese Wohnung gebucht, der Preis betrug 820,-€ für diese 4 Wochen. Im Vorfeld hatten wir uns erkundigt was die Flüge Richtung Teneriffa kosten würden. Auch hier hatten wir Glück, der Anbieter Ryanair bietet Direktflüge ab Memmingen an und das zu vertretbaren Preisen. Mit Gepäck 2x20kg.(muss extra gebucht und bezahlt werden)dazu Premium Sitzplätze (mehr Beinfreiheit) kostete der ganze Spaß knapp 400,-€ für zwei Personen, natürlich Hin und Zurück.
Ohne fahrbaren Untersatz ist man auf Teneriffa aufgeschmissen, öffentliche Verkehrsmittel gibt es zwar aber ob sie dich immer dahin bringen wo du gerne hin möchtest, wage ich zu bezweifeln. Mal davon abgesehnen, das die zu zahlenden Preise die für einen Mietwagens annähernd erreichen.

Auch hier kam uns das Internet zur Hilfe. Der Anbieter „Plus Car“ war der preiswerteste natürlich mit unbegrenzten Kilometern und einer Vollkasko-Versicherung. Wir können diesen Anbieter ruhigen Gewissens weiter empfehlen. Der Preis für vier Wochen betrug 360,-€, für einen Fiat Punto.

Aus diesem Örtchen Playa San Juan ist man Ratz-Fatz an allen Orten, die es aufzusuchen lohnt. Egal ob Teide, Los Gigantes, Playa de las Americas, Garachico, Puerto de la Cruz und natürlich die Hauptstadt Santa Cruz.
Die Entfernungen sind überschaubar sodass auch eine Fahrt ins Anaga-Gebirge unbedingt auf dem Programm stehen sollte.

Für mich als Leckermäulchen ist diese Fahrt ins Anaga-Gebirge ein Schmaus, denn auf dem Weg dorthin gibt es einen Konditor der seines gleichen sucht. Die Auswahl an Kuchen und Torten ist überwältigend, so etwas habe ich bisher noch nicht gesehen und wenn dies ein ehemaliger Bäcker und Konditor sagt, will das schon was heißen.

In anschließendem Filmclip sind einige dieser Torten zu sehen, lassen Sie es sich schmecken.

Sollten Sie Teneriffa in Betracht ziehen und Informationen benötigen, dann nutzten Sie bitte das Kontaktformular in meinem Blog. Gerne kann ich Ihnen die Anschrift des Vermieters sowie die Kontaktdaten der Autovermietung mitteilen.

Dann sage ich Buenos Dias, bis zum nächsten Beitrag hier in meinem Blog,

Ihr ERFRIBENDER



PS.  Wir sind auch in diesem Jahr wieder auf Teneriffa…






Herzlich Willkommen....im Grunde eine richtige Entscheidung!



Herzlich Willkommen…..im Grunde eine richtige Entscheidung!

Dieses „Herzlich Willkommen“ hat die Gemüter in Deutschland arg in Wallung gebracht. Ich möchte hier keine Stimmung machen,  doch kann ich mich dieser Gesamtproblematik auch nicht einfach entziehen.

Täglich wird in den Medien von immer neuen Flüchtlingsströmen berichtet. Hier zeigt sich die Ohnmacht des Staates oder besser gesagt der gesamten Europäischen Union, wie mit dieser Situation umzugehen ist.

Sicherlich sind nicht alle, die den Weg zu uns antreten, wirklich bedürftig, aber der überwiegende Teil dieser Asylsuchenden hat mehr als nur die Heimat verloren. Ganze Familien sind auseinander gerissen und kämpfen um ihr nacktes Überleben. Personen, die diese Strapazen der Flucht auf sich nehmen,  kann man nicht als Wirtschaftsflüchtlinge betrachten. Sie sind tief traumatisiert und setzen ihr eigenes Leben aufs Spiel,  weil es in ihrer Heimat keine Zukunftsperspektiven mehr gibt.

Sind es nur diese derzeitigen Machthaber in den Ländern Syrien, Irak oder auch Afghanistan, die Dieses zu verantworten haben? Nein, hier tragen auch Wir dazu bei, dass in diesen Ländern das Chaos herrscht.

Was hat sich verändert in diesen Ländern? Die angebliche Unterstützung seitens des Westens ist mehr als nur fadenscheinig. Wie viel Jahre gab es diese militärischen Einsätze? Was haben diese Einsätze gebracht? Was hat sich denn trotz des Sturzes dieser Machthaber verändert?

Weniger Terror? NEIN?
Weniger Blutvergießen? NEIN!
Tatsächliche Hilfe? NEIN!

Immer noch gibt es diese Militärpräsenz,  allerdings muss hinterfragt werden, wem Diese nutzt,  wenn die ehemalige Bevölkerung dieser Länder das Weite sucht!

Wir, hier spreche ich von der Nachkriegsgeneration, haben am eigenen Leib erfahren, dass ohne die selbstlose Hilfe der damaligen Siegermächte aus unserem Land  nicht das geworden wäre,  was wir Heute als selbstverständlich betrachten.

Somit ist es mehr als nur unsere Pflicht diesen vom Schicksal heimgesuchten eine Chance zu geben.

Uns geht es im Großen und Ganzen nicht schlecht (ich will nicht verschweigen,  dass sich auch hier nicht alle auf der Sonnenseite des Lebens befinden), deshalb lasst uns dieses von der Kanzlerin ausgesprochene „Herzlich Willkommen“ in die Tat umsetzten.

Ich möchte zum Abschluss dieses kurzen Statements einen Komponisten und Sänger erwähnen. Leider ist Er vor kurzer Zeit von uns gegangen, aber seine Musik wird uns immer erhalten bleiben.
Udo Jürgens war nicht einfach nur Komponist und Sänger, mit seinen Texten hat er die Gesellschaft aufgerüttelt ohne hierbei ein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Wer zum Beispiel dieses Lied „ Griechischer Wein“ als reine Stimmungsmusik abtut, sollte sich diesen Text etwas genauer anhören.

Ich habe dieses Lied "Griechischer Wein"  in einer Spezial-Version diesem Bericht angefügt.  Bitte nehmen Sie sich die Zeit und Muße dem Inhalt  die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Die Aussagen in diesem Lied betreffen auch die jetzige Problematik, es sind diese „Menschen“,  die unsere Unterstützung benötigen und wir können Ihnen helfen in Deutschland ein neues Zuhause zu finden.  Heimat ist etwas anderes, die lässt sich nicht ersetzen…..

Servus und Grüß Gott sagt Ihr


ERFRIBENDER








Montag, 9. November 2015

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