SO lasst uns den Tag beginnen,
denn nur DU selbst
bist der WEG!!!
Jeder arbeitet im Ausmaß seines Verständnisses für sich selbst und im Ausmaß seines Unverständnisses für diejenigen, die mehr verstehen.
Wenn ein Mensch zum ersten Mal mit «konzeptionellen Informationen» in Berührung kommt, entsteht bei ihm oft eine einfache Illusion:
«Jetzt weiß ich mehr – das bedeutet, dass ich freier werde».
Aber dann
passiert etwas Seltsames: Das Wissen wird immer größer, aber die Freiheit nimmt
nicht zu.
Im Gegenteil: Je mehr «Informationsrauschen» es gibt, desto leichter verliert der Mensch seinen Halt, wird reizbar, abhängig von Meinungen, Nachrichten und fremden Bewertungen.
Nicht die Menge an Informationen bestimmt die Unabhängigkeit, sondern die Fähigkeit zu unterscheiden.
Denn
Informationen sind nur Material.
Und Kontrolle beginnt dort, wo ein Maßstab erscheint, der es ermöglicht, zu unterscheiden:
●Fakten
von Interpretationen,
●Bedeutung
von Emotionen,
●Ziel
von Verführung,
●Sorge von Manipulation.
Warum «viel Information» den Menschen nicht stärker macht.
Weil der Informationsfluss zwei gegensätzliche Funktionen erfüllen kann.
●Orientierung geben – wenn der Mensch eine weltanschauliche Grundlage hat.
●Orientierung zerstören – wenn es keine Grundlage gibt.
Im zweiten Fall wird der Mensch wie ein Reisender ohne Kompass: Er kann Tausende von Wegweisern sehen, weiß aber nicht, wohin er gehen soll. Er beginnt, hin und her zu laufen – und diese innere Unruhe lässt sich leicht mit äußeren Krücken «heilen»: Unterhaltung, Gewohnheiten, Stimulanzien, Konflikte, endloser Konsum von Inhalten.
Und dann ist die Informationsumgebung kein Instrument mehr – sie wird zu einem Ort der Konditionierung.
Was im Menschen in erster Linie «gesteuert» wird.
Steuerung ist nicht nur Wirtschaft, Politik oder Technologie. Steuerung ist in erster Linie die Arbeit mit der Psyche.
Die Psyche ist nicht «Stimmung». Sie ist ein System innerer Automatismen:
●worauf
ein Mensch sofort reagiert,
●was
er für
normal hält,
●was
er fürchtet,
●was
er rechtfertigt,
●worauf er nicht verzichten kann, obwohl er den Schaden versteht.
Und wenn ein Mensch seine eigenen Automatismen nicht sieht, dann wird jeder externe «Manager» sie besser sehen als er selbst.
Daraus ergibt sich die harte, aber präzise Formel: Jeder arbeitet im Ausmaß seines Verständnisses für sich selbst und im Ausmaß seines Unverständnisses für diejenigen, die mehr verstehen.
Warum Freiheit nicht mit «Rechten» beginnt, sondern mit klarem Denken.
Es gibt
äußere Freiheit – rechtliche, soziale.
Und es gibt innere Freiheit – die Fähigkeit, Kurs zu halten, auch wenn es um einen herum laut ist.
Innere Freiheit kann nicht auf Slogans aufgebaut werden. Sie basiert auf drei Dingen:
●Das Ziel – ein Bild der Zukunft, für das der Mensch bereit ist, sich selbst zu disziplinieren.
●Das Maß – die Fähigkeit, Wünsche, Emotionen und Handlungen mit den Konsequenzen in Einklang zu bringen.
●Unterscheidungsvermögen – die Fähigkeit zu erkennen, wo man durch Stereotypen, Ängste, «wie es üblich ist», «wie es alle machen» beeinflusst wird.
Ohne diese Fähigkeit wird der Mensch zur leichten Beute seiner Umgebung: nicht weil er «schlecht» ist, sondern weil er nicht gelernt hat, sich selbst zu kontrollieren.
Und die wichtigste Frage, die man sich stellen sollte.
Nicht «Wer ist schuld?» und nicht «Was passiert in der Welt?».
Sondern einfacher und ehrlicher: Was genau bestimmt meine Entscheidungen jeden Tag?
●Gewohnheit?
●Angst?
●Der
Wunsch, gemocht zu werden?
●Abhängigkeit
von Komfort?
●Das
Verlangen nach Stimulation?
●Die Erwartungen anderer?
Und wenn
es gelingt, auch nur einen solchen Mechanismus zu erkennen, ist das bereits der
Anfang der Kontrolle.
Denn das Unsichtbare hat die größte Macht.
Euer ERFRIBENDER



