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Gesetz zum EU-Emissionshandel ETS-II:
Bundestag beschließt drastische CO2-Preiserhöhung
Im
Windschatten der Migrationsdebatte hat der Bundestag in zweiter und dritter
Lesung die Grundlagen dafür geschaffen, dass sich der CO2-Preis in Kürze
vervielfachen wird. (...)
Man kann
der sachlich-harmlosen Mitteilung nicht genügend Gewicht beimessen. Im
Windschatten der Migrationsabstimmung hat man den Einstieg in den Europäischen
Zertifikatehandel für Verkehr und Heizen vorbereitet. (...):
„Außerdem schafft der Entwurf die Grundlage
für den Übergang in den neuen europäischen Emissionshandel für Verkehr und
Wärme (,ETS-2‘), der ab dem Jahr 2027 eingeführt wird und den deutschen
Brennstoffemissionshandel nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG)
ablöst.“
❗️ Was so harmlos daherkommt, ist
grundstürzend für die Bewohner Deutschlands, vergleichbar an Einfluss mit der
seit zehn Jahren verstärkten Migration – und es geschah weitgehend
unbeobachtet. (...)
❗️ Was verbirgt sich hinter dem Übergang
vom ETS-I auf den ETS-II-Mechanismus? (...) ETS-II bedeutet nämlich nichts
anderes, als dass der Preis pro Liter Kraftstoff von Silvester 2026 auf Neujahr
2027 voraussichtlich um 40 bis 45 Cent steigen wird. Gleiches gilt auch fürs
Heizen.
❗️ Bisher hat der Bundesrat noch nicht
zugestimmt, (…) Man darf davon ausgehen, dass erst nach dem 23. Februar eine
entsprechende Bundesratssitzung anberaumt wird. Dabei ist damit bereits jetzt
klar, dass ab Neujahr 2027, also in der Mitte der Legislatur des Bundestages
und zweieinhalb Jahre vor den nächsten Wahlen zum EU-Parlament, ein Gesetz zur
Anwendung gebracht werden soll, das die Inflation antreiben und also Gas-, Öl-
und Treibstoffpreise direkt betreffen wird. Außerdem frisst sich dies auch in
die Produktions- und letztlich in die Supermarktpreise durch. (…)
❗️ Die Bürger sollen deshalb, so darf man
schließen, bewusst in Unkenntnis gelassen werden, was der Bundestag bereits
beschlossen hat (...) und was ebenfalls droht, im Bundesrat reibungslos
durchgewunken zu werden.
❗️ Das wird auch auf den Wert von
Immobilien drastische Auswirkungen haben. Denn die meisten Immobilien in
Deutschland sind vor 1990 gebaut worden und werden nie ganz klimaneutral
werden. Das ETS-II-Regime wird, wenn es sich der Wähler gefallen lässt, dauerhaft
sein Eigentum im Wert mindern. (...)
❗️ Die Gas- und Spritpreiskrise aus dem
Jahr 2022 ist noch in aktiver Erinnerung. Es mussten allein für diese Zeit
Unmengen von Milliarden an Zuschüssen gewährt werden, um die direkten Kosten zu
dämpfen. Indirekte Folgen wurden übrigens nicht ansatzweise eingefangen, sodass
die Deindustrialisierung seither stetig voranschreitet, da wir sowohl eine
Strom- als auch eine Gaskrise hatten, deren Folgen für die stetige
wirtschaftliche Depression mitverantwortlich sind.
❗️ Gleichzeitig steigen die USA unter
Donald Trump aus dem Pariser Klimaabkommen aus (...) Bei KI, Digitalisierung,
Gen- sowie Nuklearforschung wird man auch im alten Europa kein Land mehr sehen
unter den Vorzeichen des CO2-Regimes.
❗️ Die Chemie sowie die Pharmazeutik
werden flächendeckend abwandern, wenn die Zertifikate sich weiter verteuern
sollten, was ja politisch gewollt ist. Der ETS-I hat da schon genügend Schaden
verursacht mit Preisen von um die 80 Euro pro Tonne CO2. ETS-II universalisiert
das Ganze. Es soll kein Entkommen geben. (...)
❗️ Überdies bedeutet ETS-II primär die
Ausweitung des Zertifikatehandels auf die Sektoren Verkehr und Wohnen. Hier
kann niemand ausweichen, sofern er in Europa lebt. Bereits im Koalitionsvertrag
des Jahres 2021 war also der 1. Januar 2027 vorgemerkt als Tag, an dem es zum
CO2-Preishandel für jedermann kommen wird. Die nun geltenden 55 Euro pro Tonne,
eine Erhöhung gegenüber 2024 um gerade einmal 10 Euro, sind eine
Petitesse."
https://www.cicero.de/wirtschaft/gesetz-zum-eu-emissionhandel-ets-ii-bundestag-beschliesst-drastische-co2-preiserhohung
https://t.me/Klartext2021Gemeinsam
Euer ERFRIBENDER