Sonntag, 12. Juli 2026

😡 SCHEISS KI!!!

 😡 

SCHEISS KI!!!

💬 Kaum erscheint ein Bild oder ein Video, das auch nur im Verdacht steht, mit künstlicher Intelligenz erstellt worden zu sein, dauert es oft keine Minute, bis die ersten Kommentare auftauchen: „Scheiß KI!“, „So etwas schaue ich mir nicht an!“, „Alles künstlich!“ Es ist ein Reflex, der an frühere technische Revolutionen erinnert.

💻 Als in den 1980er Jahren die Computer in die Büros einzogen und Papierakten nach und nach durch digitale Systeme ersetzt wurden, reagierten viele genauso. Vor allem ältere Arbeitnehmer erklärten voller Überzeugung: „Den Schmarrn brauche ich nicht mehr. Ich mache alles weiterhin mit der Hand.“ Computer galten als überflüssige Spielerei, die sich ohnehin nicht durchsetzen würde.

📄 Die Realität sah anders aus. Wer sich konsequent verweigerte, hatte später große Probleme. Plötzlich lief fast alles digital. Formulare, Behörden, Banken, Arbeitsplätze – wer sich nie mit Computern beschäftigt hatte, stand irgendwann hilflos da. Viele mussten mühsam nachholen, was sie Jahre zuvor aus Trotz oder Bequemlichkeit abgelehnt hatten.

📱 Dasselbe geschah bei den Mobiltelefonen. Wer damals mit einem Handy herumlief, wurde oft belächelt. „Was braucht der denn so etwas?“, hieß es. Manche hielten Handybesitzer für Angeber oder Techniknarren. Heute trägt nahezu jeder ein Smartphone mit sich herum. Ohne dieses Gerät sind viele alltägliche Dinge kaum noch möglich – vom Online-Banking bis zum Kauf eines Bahntickets.

🤖 Und nun erleben wir genau dieselbe Diskussion mit der künstlichen Intelligenz. Wieder reagieren viele reflexartig mit Ablehnung. Wieder wird etwas verspottet, das gerade erst beginnt, unsere Gesellschaft grundlegend zu verändern. Natürlich wird nicht jede Entwicklung sinnvoll sein. Natürlich wird es Missbrauch geben. Aber wer glaubt, KI werde wieder verschwinden, ignoriert die Realität. Sie wird in wenigen Jahren nahezu alle Lebens- und Arbeitsbereiche durchdringen.

⚠️ Besonders auffällig ist dabei ein Muster: Je weniger sich manche Menschen mit der Technologie beschäftigt haben, desto kategorischer lehnen sie sie ab. Wer dagegen einmal erlebt hat, wie KI bei Recherche, Übersetzungen, Programmierung, Bildbearbeitung oder im beruflichen Alltag helfen kann, erkennt schnell, welches Potenzial darin steckt.

📚 Die Geschichte zeigt immer wieder dasselbe: Technischer Fortschritt wartet auf niemanden. Wer sich früh damit beschäftigt, kann ihn für sich nutzen. Wer ihn aus Prinzip ablehnt, läuft Gefahr, irgendwann den Anschluss zu verlieren. Nicht weil die Technik böse wäre, sondern weil die Welt sich weiterentwickelt – mit oder ohne ihn.

🔨 Künstliche Intelligenz ist letztlich nichts anderes als ein Werkzeug. Genauso wie ein Hammer. Mit einem Hammer kann man ein Haus bauen oder einen Menschen erschlagen. Nicht der Hammer entscheidet darüber, sondern der Mensch, der ihn in der Hand hält. Genau so verhält es sich mit der KI. Sie kann Krankheiten schneller erkennen, Menschen bei der Arbeit unterstützen und Wissen zugänglich machen. Sie kann aber auch für Betrug, Manipulation oder Desinformation missbraucht werden.

🧭 Dasselbe gilt für Computer. Dasselbe gilt für Smartphones. Jede große technische Entwicklung bringt Chancen und Risiken mit sich. Entscheidend ist nicht das Werkzeug, sondern der Mensch, der es benutzt. Wer technische Neuerungen pauschal mit einem „Scheiß KI!“ abtut, verwechselt seine persönliche Abneigung mit einer sachlichen Bewertung – und macht womöglich denselben Fehler wie jene, die einst Computer und Handys für eine vorübergehende Mode hielten.

✔️ Und genau diese Leute werden Sie jetzt gleich im Kommentarbereich finden.

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Zu diesem Beitrag eine Anmerkung von mir!!!

Jede neue Technik verändert nicht nur das Werkzeug, 

sondern auch den Alltag.

Der Computer hat die Schreibmaschine ersetzt,

 aber er hat auch neue Probleme geschaffen – 

etwa Viren oder Datendiebstahl.

Das Smartphone verbindet Menschen, 

kann aber auch dazu führen, 

dass sie ständig erreichbar sind 

oder sich in sozialen Medien verlieren.

Bei KI wird es ähnlich sein.

Sie wird viele Aufgaben erleichtern.

Sie wird neue Möglichkeiten eröffnen.

Sie wird aber auch Fragen aufwerfen, 

die wir als Gesellschaft beantworten müssen – 

etwa zu Urheberrecht, Täuschungen 

durch künstlich erzeugte Bilder 

oder zur Verantwortung, wenn KI Fehler macht.

Deshalb halte ich zwei Haltungen für sinnvoll:

  • Nicht alles begeistert übernehmen.
  • Aber auch nicht alles reflexartig ablehnen.

Beides führt selten zu guten Entscheidungen.

Euer ERFRIBENDER



Schon wieder Mittag, hier ist Susanne mit ihrem Wort zum Sonntag!

Schon wieder Mittag, 

hier 

ist Susanne 

mit 

ihrem Wort 

zum 

Sonntag!

Euer ERFRIBENDER