Freitag, 27. März 2026

!AUSWANDERN! Warum wir das „gelobte Land“ verlassen haben!!!


!AUSWANDERN! 

Warum wir  

das

 „gelobte Land“ 

verlassen haben!!!

Es ist nicht leicht den passenden Anfang zu finden, 

da ich bereits ein stolzes Alter von 80 Jahren erreicht habe!

Alles aufzulisten würde sicherlich 

mehrere Bücher füllen,

 derer ich auch schon Drei verfasst habe!

Deshalb werde ich versuchen 

hier eine Erklärung in Kurzform zu präsentieren!

Mein Alter habe ich bereits erwähnt 

und um Euch  das Rechnen zu ersparen, 

kann ich auch mein Geburtsjahr mitteilen, 

das Jahr 1945.

Lassen wir mal die Kindheit außen vor, 

nur so viel, 

aufgewachsen im Ruhrgebiet 

mit noch zwei Geschwistern, Brüder, 

in einer Bergarbeiter-Familie, 

in der Stadt Wanne-Eickel.

Die Suche nach dieser Stadt kann ich Euch ersparen, 

denn Sie gibt es nicht mehr 

und trägt den jetzt Namen Herne 2.

Kommen wir zum Jahr 1959, 

mein Einstieg ins Berufsleben. 

Auch hier kann ich Euch nur eine Kurzform zumuten. 

Elektroinstallations-Lehre (abgebrochen), 

Bäckerlehre, 10 Jahre als Bäcker tätig 

in unterschiedlichen Betrieben (10), 

auch zeitweise als Vorführbäcker für einen Backzutaten-Produzenten. 

Mit Tätigkeiten z.B. in Berlin, im Cafe-Kranzer 

und auch im KADEWE, also ein Nobel Kaufhaus. 

Aber es gab auch noch die Familie und auch zwei Kinder. 

Die Arbeitszeiten als Bäcker sind nicht wirklich familiengerecht. 

Wenn die Normalbevölkerung ins Bett geht, 

beginnt für den Bäcker der Arbeitstag! 

Da wir beim Arbeitstag sind 

möchte ich Diesen mal kurz beschreiben. 

Es begann mit einer Sieben-Tage-Woche. 

Arbeitszeiten von ca. 12 Stunden täglich, 

ausgenommen der Sonntag, 

da waren es ca. 4 Stunden.

Unschwer zu erkennen dass diese Art der „Berufung“, 

nicht wirklich familienfreundlich war!

Also musste sich hier etwas ändern! 

Mit guten Kontakten zu meinem Hausarzt, 

konnte ich Ihn überreden, 

mir ein chronisches Kreuzleiden zu diagnostizieren!

Dies Diagnose hatte auch Bestand 

und hat mir eine Umschulung, 

finanziert durch die Rentenversicherung, ermöglicht!

Wir sind im Jahr 1974 

und nach 18 Monaten hatte mich 

die anfänglich angestrebte Elektro-Branche wieder! 

Statt Bäcker war ich nun ein Informations-Elektroniker!

Aber der Name allein ist noch keine Beschäftigungsgarantie. 

Ich musste bis Anfang 1977 warten, 

den passenden Arbeitgeber zu finden.

 Heißt im Klartext ich war 14 Monate arbeitslos.

Aber bei dem dann gefundenen Arbeitgeber 

habe ich bis zum Rentenalter (2010) gearbeitet.

Angefangen als Facharbeiter bis hin zum Meister und Fertigungsleiter.

Die Zeit bis zum Jahr 2010 lasse ich, 

ohne die familiären Geschehnisse zu erwähnen,

 mal so stehen, 

denn Diese gibt es bereits in einem Buch,

 „Ist DAS wirklich ALLES“ 

nachzuschlagen!

Mit dem Eintritt in den „Ruhestand“, 

wollten wir den Lebensalltag genießen. 

Somit waren Veränderungen angesagt.

Seit dem Jahr 1968 (Heirat) 

haben wir immer in Häusern (4) gelebt,

 die natürlich 

mit dementsprechender Arbeit verbunden waren!

Wir entschlossen uns eine passende Landschaft auszusuchen 

und uns auch 

mit einer Eigentumswohnung zufrieden zu geben!

Gesagt getan, wir wurden fündig! 

Immenstadt im Oberallgäu,

        eine Wohnung im 8. Stock, 80m²                         

       

 und einer traumhaften Aussicht auf die Allgäuer Bergwelt.

Hier lebten wir bis zum Jahr 2017. 

Wir haben nicht nur die Bergwelt genossen, 

nein, 

wir haben auch die Welt bereist 

(14 Kreuzfahrten in Summe ein halbes Jahr auf See).


Aber kommen wir endlich zum Thema Auswandern! 

Unser Aufwachprozess begann im Jahr 2015. 

Meiner, der meiner besseren Hälfte schon etwas früher.

Diese STASI-Mitarbeiterin, 

die auch die Politik der BRD bestimmte, 

hatte mit Ihrem Spruch, 

Herzlich Willkommen und WIR schaffen DAS,

 die Weichen für den Untergang des „gelobten Landes“ gestellt!

Somit stand unser Entschluss fest, 

in diesem Land, 

das “beste Deutschland aller Zeiten“,

 ist ein Leben, 

nicht mehr lebenswert!!!

Im Herbst 2017 

wollten wir uns mal die Thermalbäder in Ungarn anschauen,

 speziell den Thermalsee in Heviz!

Ungarn hatten wir, 

obwohl fast die halbe Welt gesehen, 

noch nie besucht.

In der Stadt Gyenesdias fanden wir eine Ferienwohnung 

und eine freundliche, deutschsprechende Vermieterin, 

mit der wir auch weiterhin, 

bis zum heutigen Zeitpunkt befreundet sind!

Die ursprüngliche Absicht, 

uns die Thermalbäder anzuschauen, wurde schnell abgehakt!

Das Land und die Einwohner haben uns begeistert

 und aus dem Badeurlaub 

wurde eine Immobilienbesichtigungstour.

Im Oktober 2017 Haus gefunden, angezahlt, 

Eigentumswohnung in Immenstadt verkauft 

und im Januar 2018 Kaufvertrag unterschrieben.

Ende Januar 2018 eingezogen 

und unseren Dauerwohnsitz nach Ungarn, 

Cserszegtomaj verlegt!

 

 Hinzu kam im Jahr 2019 

noch ein „Häuschen“ in Zalaszentgrot, Csaford

 

und als endgültige Variante ein Haus in Gyenesdias.

 Bleibt zu erwähnen, 

dass wir nicht mehr alle drei Häuser besitzen, 

sondern 2 Häuser natürlich verkauft haben.

Diese Käufer kamen aus Deutschland 

und sind hier auch dauerhaft ansässig! 

Außerdem verbindet uns, über den Kauf hinaus, 

eine wirkliche Freundschaft!

Aber nun zu den Argumenten 

warum es uns nach Ungarn getrieben hat!

Ich war 51 Jahre berufstätig, Alleinverdiener 

und die erarbeitete Altersrente mittelprächtig!

Bereits im Jahr 2010 gab es Gedanken 

ob dieser Betrag auf Dauer ein normales Leben ermöglicht!

Selbst die monatlichen Belastungen für eine Eigentumswohnung, 

die allgemeinen Verbrauchskosten, 

sowie den Unterhalt eines fahrbaren Untersatzes, 

haben 50% der Rente verschlungen! 

Natürlich musst man auch noch leben, 

sprich Nahrung und was sonst noch dazu gehört!

All DAS bereits im Jahr 2010.

Ich möchte nicht auflisten welche Belastungen 

es jetzt (2026) gibt 

und Welche zukünftig 

von unseren Volksverrätern noch dazu kommen!!!

In Ungarn sieht das ganze etwas anders aus. 

Im Jahr 2017 

konnten wir uns für den Verkauf der Eigentumswohnung (80m²) 

ein Haus 240m² mit 1500m² Grundstück zulegen.

 Auch blieb noch etwas Geld übrig, 

welches wir in ein zweites Haus investierten!

Der Unterhalt dieser Eigentumswohnung im Oberallgäu 

war monatlich höher, 

als die Gesamtbelastung eines Jahres

für beide Häuser in Ungarn!

JA, 

richtig gelesen 

Belastung eines Jahres für beide Häuser 

vergleichbar mit der monatlichen Belastung 

dieser Eigentumswohnung!!!

Eine Anmerkung muss ich unterbringen, 

die Preise für den Erwerb von Immobilien, 

haben sich gegenüber denen im Jahr 2017 verdoppelt. 

EU lässt grüßen!

Trotzdem ist das Leben hier um ein vielfaches günstiger.

Als Rentner fahren sie kostenlos in allen öffentlichen Verkehrsmitteln,

 egal ob Bus oder Bahn 

und auch ausländische Einwohner genießen diese Vorzüge!

Als Autobesitzer zahle ich ein jährlich 

Haftpflichtversicherung von umgerechnet 90,-€. 

Die KFZ-Steuer beträgt ebenfalls c., 90,-€ im Jahr.

Im Gegensatz zu Deutschland 

wird hier derzeit der Spritpreis gedeckelt, 

der Preis liegt umgerechnet bei c., 1,50,-€ pro Liter 

der Staat trägt die Mehrkosten!

In Deutschland nutzt der Staat die Preiserhöhung 

um gleichzeitig höhere Steuereinnahmen zu sichern! 

Denn der Anteil des Staates am Preis liegt bei über 60%.

Das soll es erstmal gewesen sein. 

Möglicherweise werde ich in weiteren Beiträgen 

dieses Leben hier in Ungarn dokumentieren!

Ich sage erstmal D A N K E an UNGARN!!! 

 Wenn mich jemand erreichen möchte, 

um weitere Informationen zu erhalten, 

kann er mich gerne kontaktieren!

ernstbender24@gmail.com

Euer ERFRIBENDER

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