Das Diktat von Versailles –
oder
die
„Verschwörung
gegen
den
Frieden“
Seit über 80 Jahren leben wir nach zwei verheerenden Weltkriegen
nun schon im Frieden, schreibt man,.., sagt man …liest man so oft …
Aber was für ein Frieden
ist das?
Ist es nicht eher etwas Scheinbares, etwas Suggeriertes?
Und ist es nicht vielmehr ein über 100-jähriges Geflecht von Lügen,
unter dem das Volk ächzt,
stöhnt und sich nicht mehr herauszuwinden weiß?
Wenn wir für Frieden kämpfen,
befinden wir uns dann nicht schon im Krieg?
Bei genauer Betrachtung nahmen die unfriedlichen Zeiten
mit all den Tragödien ihren Anfang
schon weit vor den beiden großen Weltkriegen
und sie halten bis
heute an.
Frieden! Was genau kann man darunter verstehen?
Der Ursprung des Wortes „Frieden“
stammt aus dem althochdeutschen Wort „fridu“
und dem indogermanischen Stamm „pri“,
was so viel wie „Freundschaft“,
„Schonung“ und „Sicherheit“
bedeutet.
In den vergangenen Wochen,
insbesondere zu Anlässen wie dem sogenannten „Tag der Befreiung“
haben wir so viel Schmerzliches lesen und erfahren müssen,
wie es unseren Vorfahren tatsächlich ergangen ist.
Vorgänge, die in den Mantel
des großes (Ver) Schweigens gehüllt sind.
Vorgänge, über die es uns nur „bedingt“ erlaubt ist, zu reden.
Mit der ursprünglichen Wortbedeutung „Frieden“
hat unser
Dasein demzufolge nicht viel gemein.
Denn Frieden ohne Gerechtigkeit ist auch Krieg -
nur mit anderen Waffen.
Erst verwüsten, dann verhandeln!
Auch das Ende des Dreißigjährigen Krieges
wurde mit einem sogenannten „Friedensvertrag“ besiegelt.
Sei es der Westfälische Friedensvertrag, der „Friede von Versailles“,
oder der 2+4 Vertrag von 1990:
Diese sogenannten „Friedenskonferenzen“
sind und waren nie etwas anderes
als die Fortführung eines Krieges.
All dies waren und sind Diktate,
die unter keinen Umständen
zu einer friedlichen „Nachkriegsentwicklung“
hätten führen können und nach heutiger Einschätzung
nicht dazu geführt haben.
Wir erleben eigentlich nichts anderes
als die Fortführung eines Kriegszustandes,
der mit dem sogenannten „Prager Fenstersturzes“
im Jahre 1618 seinen Anfang nahm,
und dem noch viele weitere „Fensterstürze folgen sollten.
Das Grundansinnen dieser anhaltenden Zerstörungs-Strategien
liegt jedoch noch viel weiter zurück.
Darüber würde ich aber an anderer Stelle berichten.
So dachte ich mir, es kann nicht schaden,
wenn wir uns in den nächsten Tagen / Wochen
in eine Zeit zurückversetzen,
die möglicherweise Aufschluss darüber geben kann,
warum manches heute so ist, wie es ist.
Wir lesen dann: „Vom friedlosen Europa,
beruhend auf unrechtmäßigen Verträgen,
unternehmen Streifzüge über die Etappen des Dreißigjährigen Krieges
bis hin zum Zerfall
des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen,
widmen uns den kolonialen Weltmachtsfragen –
kurz zu den brennenden Fragen der Gegenwart,
von deren Lösung Deutschlands Gedeihen und Verderben
abhängen
Ich bin mir nicht sicher, ob und wann wir den Tag erleben,
dass unser schwer geprüftes,
schwer leidendes Volk wieder frohen Herzens teilnehmen kann,
an den
großen Segnungen des Friedens.
Aber ich weiß ganz sicher,
wenn wir uns unserer eigenen Geschichte nicht gewahr
und Herr über uns selbst sind,
wenn wir sie verdrängen oder gar vergessen,
dann werden immer andere Herr
über uns sein und über unsere Köpfe hinweg bestimmen.
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Nur kurz angerissen, einiges,
dass in den nächsten Tagen ein Thema sein wird…
• Das große Morden in deutschen Landen-
der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) und seine Bilanz:
Drei Jahrzehnte wütete ein Krieg in Mitteleuropa.
Er begann als Religionskonflikt,
doch bald ging es nurmehr um Machpolitik,
und zeitweise kämpfte jeder gegen jeden.
Am Ende des Krieges war Deutschland
in über 300 Kleinstaaten gesplittert.
Weite Gebiete waren menschenleer.
Die Bevölkerung war von ursprünglich von 18 Millionen
auf 7 Millionen gesunken.
In manchen Gegenden wurde die ursprüngliche Einwohnerzahl
erst wieder im 19. Jahrhundert erreicht.
• Die „alte Welt“ war das erste Deutsche Reich.
Kein Staat, sondern ein großer Kulturraum
mit Hunderten kleiner autonomen dezentralen Strukturen,
eben eine Nation. So ein Gebilde lässt sich nicht regieren.
Wer dies will,
muss erst die dezentralen Strukturen zerstören
und gewaltsam oder durch List die kleinen Länder vereinigen,
um einen Staat daraus zu machen.
So wie es denn auch geschah.
Niemand soll sich mehr daran erinnern,
dass es auch ohne große Machtkonzentrationen geht
und dass die Gesellschaft
in
regionalen Strukturen nachhaltig ist.
• Deutschland hat um den Erwerb von Kolonien
niemals Krieg gegen andere Mächte geführt.
Auch handelte es sich um Herrschaftsinseln,
die weiterhin im Rahmen einheimischer souveräner Gewalten
die Prinzipien, Lebensweisen
und das eigene Recht der Bevölkerung bewahrten.
Das bleibt eine Tatsache,
auch wenn mit Beginn der 1960er-Jahre alles darangesetzt wurde,
den deutschen Kolonialismus in all
seinem Tun zu verteufeln.
• Hier der Blick ins 19. Jahrhundert
und damit auch auf den Schandvertrag von Versailles:
Dazu schrieb der berühmte deutsche Historiker
Hans DELBRÜCK (1848-1929):
»Dieser Friede, den sie uns auferlegen,
hat keinerlei Kennzeichen des neuen Zeitalters,
sondern ist der Gewaltfriede alter und ältester Art,
der nicht einen, sondern hundert neue Kriege im Bauche trägt.
• Dieser sogenannte „Friedensvertrag“ von Versailles
legte Deutschland untragbare wirtschaftliche Lasten auf,
was mit zum beschleunigten Niedergang
der Weimarer Republik beigetragen hat.
Im Versailler Vertrag von 1919
wurde in Artikel 231 dem Deutschen Reich
die alleinige Schuld am Ausbruch des Weltkrieges 1914 zugesprochen.
Von diesem Artikel leiteten die Alliierten
praktisch unbegrenzte Reparationsforderungen gegen Deutschland ab.
Und dieses
Werk erstreckt sich bis in die Gegenwart.
• Wir schreiben den 11. Februar 1929
und lesen über die „Neuregelung“ der Reparationen.
Unter dem Vorsitz des US-amerikanischen Großindustriellen
und Bankiers Owen D. Young tritt die internationale Sachverständigenkommission in Paris
zu ihrer ersten Sitzung zusammen,
um über die Neuregelung der Reparationszahlungen
des Deutschen Reiches zu beraten.
• Fast gar nicht bekannt ist,
dass wir im Vertrag von Versailles auch von allen Handelsrechten
in Afrika und Asien ausgeschlossen wurden,
die wir uns wie die anderen Staaten
durch Staatsverträge erworben hatten.
„Deutschlands Platz an der Sonne“ wurde uns gründlich verrammelt.
Mit unseren Kolonien wurden uns
nicht nur die billigen Rohstoffe genommen.
• Im Versailler Vertrag wurde die Auslieferung
von 895 deutschen Militärs und Politikern verlangt,
darunter Paul v. Hindenburg und Erich Ludendorff.
1920 wurde die Erfüllung der Auflage gefordert,
die Reichsregierung lehnte jedoch jegliche Auslieferung ab.
Sämtliche deutsche Kolonien in Afrika und in der Südsee
mußten an Frankeich, Großbritanien, Südafrika, Australien, Neuseelad u. Japan abgetreten werden.
• 20. Juni: Nach der Antwort der Siegermächte
spricht sich Brockdorff-Rantzau
gegen die Unterschrift unter das "Diktat" aus.
Das gesamte Kabinett
Scheidemann tritt zurück.
Den Frieden mit der Welt gibt es für kein Geld -
beim Frieden in der Welt geht
es nur ums Geld.
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Der Hype
Gestern durfte eine Delegation
des Lehrernetzwerks Schweiz an der Premiere
des Films in Zürich anwesend sein.
Den Film, über den Philipp Gut in der Weltwoche berichtet,
kann man ab heute auch online ansehen.
"Regisseur Mike Wyniger, ein kluger,
mutiger Einzelkämpfer des Genres,
musste einfach nur Hunderte von Stunden fleissig nachschauen,
wer wann was gesagt hat.
Die Verantwortlichen – beim Bund,
aber auch international bei der WHO,
beim deutschen Robert-Koch-Institut
oder bei der Bundesregierung –
entlarven sich und die stümperhaften Grundlagen
der weitreichenden politischen Weichenstellungen
immer wieder selbst."
https://weltwoche.ch/daily/diesen-film-sollten-alle-politiker-sehen-in-der-hype-entlarven-sich-die-verantwortlichen-des-corona-regimes-selbst/
https://t.me/Klartext2021Gemeinsam
Euer ERFRIBENDER


