Menschen könnten
aus ihren Fehlern lernen,
wenn sie
nicht so sehr damit beschäftigt wären, sie zu leugnen oder anderen in die
Schuhe zu schieben 🙏
Das funktioniert leider nur selten, und in Beziehungen sind es immer zwei die
Fehler machen.
Passt gut auf euch auf das Satanische hat gerade bei der angeblichen so in der
Licht und Liebe Welt ein leichtes Spiel.
Sie sind perfekt im verdrehen 😉
Der Kapitalismus entwickelt die
Produktivkräfte nicht zum Wohl der Menschen, sondern zur Steigerung des
Profits. Das ist der Kern der Sache. Während Konzerne und Banken von
Digitalisierung und Automatisierung profitieren, wächst auf der anderen Seite
die Unsicherheit. Millionen Menschen arbeiten unter ständigem Leistungsdruck,
hangeln sich von Befristung zu Befristung oder werden gleich ganz aussortiert.
Die sogenannte „Informationsgesellschaft“ bedeutet für die Bourgeoisie vor
allem eines: totale Kontrolle über Arbeit, Konsum und öffentliche Meinung.
Der technische Fortschritt könnte die Menschen von schwerer Arbeit entlasten.
Unter kapitalistischen Bedingungen passiert jedoch das Gegenteil. Die
Produktivität steigt, aber die Arbeitshetze ebenfalls. Die Gewinne explodieren,
während Reallöhne stagnieren. Marx beschrieb diesen Mechanismus bereits im 19.
Jahrhundert: Der Kapitalismus produziert Reichtum auf der einen und Elend auf
der anderen Seite. Dass sich daran trotz Computerisierung, KI und digitaler
Vernetzung nichts geändert hat, zeigt nur die Aktualität der marxistischen
Analyse.
Hinzu kommt die ökologische Krise. Jahrzehntelang wurde der Planet geplündert,
weil Natur im Kapitalismus nur als Rohstofflager betrachtet wird. Selbst
offensichtliche Katastrophen wie Klimawandel, Wasserknappheit oder
Umweltzerstörung ändern daran wenig. Warum auch? Ein Ölkonzern macht keine
Gewinne mit sauberer Luft. Ein Rüstungskonzern verdient nicht am Frieden. Die
Profitlogik steht jeder vernünftigen Planung im Weg.
Und genau deshalb taucht immer wieder die Frage nach gesellschaftlichen
Alternativen auf. Nicht aus romantischer Sehnsucht, sondern weil der
Kapitalismus selbst diese Frage produziert. Wenn Menschen erleben, dass
Wohnungen unbezahlbar, Krankenhäuser privatisiert und Bildung dem Markt
unterworfen werden, beginnen sie zwangsläufig zu fragen: Muss das eigentlich so
sein?
Die herrschende Klasse reagiert darauf mit zwei Strategien. Erstens mit
Ideologie. Dann wird behauptet, es gebe „keine Alternative“. Der Kapitalismus erscheine
als Naturgesetz, fast wie das Wetter. Zweitens mit Angstpolitik. Jede
grundlegende Veränderung wird sofort mit Chaos, Diktatur oder wirtschaftlichem
Zusammenbruch gleichgesetzt. Besonders der Antikommunismus dient dabei als
ideologische Keule. Wer den Kapitalismus kritisiert, soll automatisch mit
historischen Schreckbildern identifiziert werden.
Dabei zeigt gerade die Geschichte der Bundesrepublik, wie eng Staat und Kapital
miteinander verflochten sind. Bereits in den frühen IMSF-Analysen wurde der
staatsmonopolistische Kapitalismus der BRD untersucht: die Macht des
Finanzkapitals, die Rolle des militärisch-industriellen Komplexes und die
politische Absicherung der Konzerninteressen. Heute sehen wir dieselben
Mechanismen in verschärfter Form. Banken werden gerettet, während soziale
Leistungen gekürzt werden. Für Aufrüstung sind plötzlich hunderte Milliarden
verfügbar, aber bei Krankenhäusern oder Schulen heißt es, die Kassen seien
leer.
Auch die Angst vor einem neuen großen Krieg ist zurück. Das ist kein Zufall.
Imperialistische Konkurrenz verschwindet nicht, nur weil Politiker von
„westlichen Werten“ reden. Der globale Kampf um Rohstoffe, Absatzmärkte und
geopolitischen Einfluss verschärft sich. David Harvey beschreibt treffend, wie
moderner Imperialismus auf ökonomischer Dominanz, Enteignung und militärischer
Macht basiert. Währenddessen verkauft man der Bevölkerung Aufrüstung als
„Verteidigung der Demokratie“. Dass dieselben Konzerne an Waffenexporten
verdienen, wird lieber verschwiegen.
In diesem Klima diskutieren auch linke Kräfte wieder stärker über Alternativen.
Das ist notwendig. Aber eine Linke, die nur moralisch appelliert oder sich auf
parlamentarische Rituale beschränkt, wird scheitern. Die entscheidende Frage
lautet nicht, ob der Kapitalismus netter gestaltet werden kann, sondern wem die
Produktionsmittel gehören und welche Klasse die politische Macht ausübt.
Die
Arbeiterklasse bleibt dabei die zentrale gesellschaftliche Kraft. Nicht weil
das irgendein nostalgischer Reflex wäre, sondern weil sie den
gesellschaftlichen Reichtum produziert. Die IMSF-Studien zur Arbeiterklasse und
den betrieblichen Kämpfen zeigten bereits in den 1980er Jahren, dass sich
Klassenbewusstsein gerade in den Konflikten um Arbeitsbedingungen, Arbeitszeit
und soziale Rechte entwickelt. Heute erleben wir neue Formen davon: Streiks im
Gesundheitswesen, Proteste gegen Mietenwahnsinn, Widerstand gegen Sozialabbau
und Prekarisierung.
Die Zukunft der Bundesrepublik wird deshalb nicht in Thinktanks entschieden,
sondern im gesellschaftlichen Klassenkampf. Die Bourgeoisie hat ihre Vision
längst formuliert: ein autoritärer Krisenkapitalismus mit digitaler
Überwachung, sozialer Spaltung und permanenter Aufrüstung. Die Frage ist nur,
ob die arbeitende Bevölkerung dem etwas entgegensetzt.
Eine wirkliche Alternative entsteht nicht aus technokratischen Reformpapieren,
sondern aus organisierter Gegenmacht. Wer über die Zukunft reden will, muss
über Eigentum reden. Über Klassenherrschaft. Über Imperialismus. Über
Sozialismus.
Alles andere ist nur dekoriertes Krisenmanagement im Dienste des Kapitals.
- Oscar Lehmann
Man könnte sich wirklich fragen ob sich die EU nicht selbst delegitmiert +++
Schauen wir zuerst mal auf die E3 der EU …
Der YouGov-Umfrage haben nur 22 % eine positive Meinung von Merz – vor einem
Jahr 33 %. Gleichzeitig stieg eine negative Meinung über Merz von 60 auf 74 %.
Ähnlich gering fällt die Zustimmung für Macron 23 % positiv und unter den
Briten für Starmer 24 % positiv aus.
Beim „SPIEGEL“ sogar noch weniger …
Nach rund einem Jahr Schwarz-Rot ist die Unzufriedenheit mit Merz größer denn
je. Mit dem Kanzler sind 16 % zufrieden, das sind minus 5 % als im April.
Unzufrieden sind 83 %, plus 7 %. Das sei der schlechteste Wert der je gemessen
worden sei.
(Quelle:
Die sogenannten E3 sind klar auf „dem sinkenden Schiff“ aber schieben innerhalb
der EU die größten „Ferkeleien“ an …
Die EU-Eliten konnte den Orban aufs „Abstellgleis“ stellen, nun hat man die
Slowakei ins Visier genommen. Gegen die letzte verbliebene Widerstandsbastion
soll ein Rechtsstaatsverfahren eingeleitet werden.
Eine Mehrheit im EU-Parlament hatte mit 418 zu 207 Stimmen die EU-Kommission
aufgefordert, ein Rule-of-Law-Conditionality-Verfahren gegen die Slowakei
einzuleiten.
Dieses Sanktionsverfahren hatte dazu geführt, dass Ungarn rund 20 Mrd. €
eingefroren wurden. Dies dürfte bei den Wahlen im April 2026 wesentlich
wahlentscheidend gewesen sein. Nun ist also Robert Fico an der Reihe.
Der ital.Journalist Thomas Fazi kommentiert mit den Worten wie folgt:
„Nachdem Ungarn aus dem Weg ist, merzen sie nun die verbliebene geringe
Gegenwehr gegen die Kriegspartei und die vollständige Kontrolle durch Brüssel
in Europa, aus.“
Fazis Analyse trifft den Kern der aktuellen Entwicklung auf den Punkt.
(Quelle: https://www.unser-mitteleuropa.com/196701 )
Für mein dafürhalten sollten eigentlich demokratische Wahlen in einem EU Land
frei und ohne „Einmischung“ der EU-Kommission stattfinden.
Zustehende Gelder „einfrieren“ oder auch vor anstehenden Wahlen
Rule-of-Law-Conditionality-Verfahren gegen ein EU Land einzuleiten zeugt jetzt
nicht gerade von einer freien und demokratischen „Haltung“ - wo doch die
berühmte „Haltung“ jetzt in allen Kanälen gefordert wird …
Also EU-Kommission geht mal mit gutem Beispiel voran – zeigt endlich mal
„HALTUNG“ und lasst freie Wahlen UNBEINFLUSST …
https://t.me/Klartext2021Gemeinsam
Euer ERFRIBENDER

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