Freitag, 15. Mai 2026

Menschen könnten aus ihren Fehlern lernen,

 Menschen könnten 

aus ihren Fehlern lernen, 

wenn sie nicht so sehr damit beschäftigt wären, sie zu leugnen oder anderen in die Schuhe zu schieben 🙏

Das funktioniert leider nur selten, und in Beziehungen sind es immer zwei die Fehler machen.
Passt gut auf euch auf das Satanische hat gerade bei der angeblichen so in der Licht und Liebe Welt ein leichtes Spiel.
Sie sind perfekt im verdrehen
😉 

 Der Kapitalismus entwickelt die Produktivkräfte nicht zum Wohl der Menschen, sondern zur Steigerung des Profits. Das ist der Kern der Sache. Während Konzerne und Banken von Digitalisierung und Automatisierung profitieren, wächst auf der anderen Seite die Unsicherheit. Millionen Menschen arbeiten unter ständigem Leistungsdruck, hangeln sich von Befristung zu Befristung oder werden gleich ganz aussortiert. Die sogenannte „Informationsgesellschaft“ bedeutet für die Bourgeoisie vor allem eines: totale Kontrolle über Arbeit, Konsum und öffentliche Meinung.
Der technische Fortschritt könnte die Menschen von schwerer Arbeit entlasten. Unter kapitalistischen Bedingungen passiert jedoch das Gegenteil. Die Produktivität steigt, aber die Arbeitshetze ebenfalls. Die Gewinne explodieren, während Reallöhne stagnieren. Marx beschrieb diesen Mechanismus bereits im 19. Jahrhundert: Der Kapitalismus produziert Reichtum auf der einen und Elend auf der anderen Seite. Dass sich daran trotz Computerisierung, KI und digitaler Vernetzung nichts geändert hat, zeigt nur die Aktualität der marxistischen Analyse.
Hinzu kommt die ökologische Krise. Jahrzehntelang wurde der Planet geplündert, weil Natur im Kapitalismus nur als Rohstofflager betrachtet wird. Selbst offensichtliche Katastrophen wie Klimawandel, Wasserknappheit oder Umweltzerstörung ändern daran wenig. Warum auch? Ein Ölkonzern macht keine Gewinne mit sauberer Luft. Ein Rüstungskonzern verdient nicht am Frieden. Die Profitlogik steht jeder vernünftigen Planung im Weg.
Und genau deshalb taucht immer wieder die Frage nach gesellschaftlichen Alternativen auf. Nicht aus romantischer Sehnsucht, sondern weil der Kapitalismus selbst diese Frage produziert. Wenn Menschen erleben, dass Wohnungen unbezahlbar, Krankenhäuser privatisiert und Bildung dem Markt unterworfen werden, beginnen sie zwangsläufig zu fragen: Muss das eigentlich so sein?
Die herrschende Klasse reagiert darauf mit zwei Strategien. Erstens mit Ideologie. Dann wird behauptet, es gebe „keine Alternative“. Der Kapitalismus erscheine als Naturgesetz, fast wie das Wetter. Zweitens mit Angstpolitik. Jede grundlegende Veränderung wird sofort mit Chaos, Diktatur oder wirtschaftlichem Zusammenbruch gleichgesetzt. Besonders der Antikommunismus dient dabei als ideologische Keule. Wer den Kapitalismus kritisiert, soll automatisch mit historischen Schreckbildern identifiziert werden.
Dabei zeigt gerade die Geschichte der Bundesrepublik, wie eng Staat und Kapital miteinander verflochten sind. Bereits in den frühen IMSF-Analysen wurde der staatsmonopolistische Kapitalismus der BRD untersucht: die Macht des Finanzkapitals, die Rolle des militärisch-industriellen Komplexes und die politische Absicherung der Konzerninteressen. Heute sehen wir dieselben Mechanismen in verschärfter Form. Banken werden gerettet, während soziale Leistungen gekürzt werden. Für Aufrüstung sind plötzlich hunderte Milliarden verfügbar, aber bei Krankenhäusern oder Schulen heißt es, die Kassen seien leer.
Auch die Angst vor einem neuen großen Krieg ist zurück. Das ist kein Zufall. Imperialistische Konkurrenz verschwindet nicht, nur weil Politiker von „westlichen Werten“ reden. Der globale Kampf um Rohstoffe, Absatzmärkte und geopolitischen Einfluss verschärft sich. David Harvey beschreibt treffend, wie moderner Imperialismus auf ökonomischer Dominanz, Enteignung und militärischer Macht basiert. Währenddessen verkauft man der Bevölkerung Aufrüstung als „Verteidigung der Demokratie“. Dass dieselben Konzerne an Waffenexporten verdienen, wird lieber verschwiegen.
In diesem Klima diskutieren auch linke Kräfte wieder stärker über Alternativen. Das ist notwendig. Aber eine Linke, die nur moralisch appelliert oder sich auf parlamentarische Rituale beschränkt, wird scheitern. Die entscheidende Frage lautet nicht, ob der Kapitalismus netter gestaltet werden kann, sondern wem die Produktionsmittel gehören und welche Klasse die politische Macht ausübt.

Die Arbeiterklasse bleibt dabei die zentrale gesellschaftliche Kraft. Nicht weil das irgendein nostalgischer Reflex wäre, sondern weil sie den gesellschaftlichen Reichtum produziert. Die IMSF-Studien zur Arbeiterklasse und den betrieblichen Kämpfen zeigten bereits in den 1980er Jahren, dass sich Klassenbewusstsein gerade in den Konflikten um Arbeitsbedingungen, Arbeitszeit und soziale Rechte entwickelt. Heute erleben wir neue Formen davon: Streiks im Gesundheitswesen, Proteste gegen Mietenwahnsinn, Widerstand gegen Sozialabbau und Prekarisierung.
Die Zukunft der Bundesrepublik wird deshalb nicht in Thinktanks entschieden, sondern im gesellschaftlichen Klassenkampf. Die Bourgeoisie hat ihre Vision längst formuliert: ein autoritärer Krisenkapitalismus mit digitaler Überwachung, sozialer Spaltung und permanenter Aufrüstung. Die Frage ist nur, ob die arbeitende Bevölkerung dem etwas entgegensetzt.
Eine wirkliche Alternative entsteht nicht aus technokratischen Reformpapieren, sondern aus organisierter Gegenmacht. Wer über die Zukunft reden will, muss über Eigentum reden. Über Klassenherrschaft. Über Imperialismus. Über Sozialismus.
Alles andere ist nur dekoriertes Krisenmanagement im Dienste des Kapitals.

- Oscar Lehmann
Man könnte sich wirklich fragen ob sich die EU nicht selbst delegitmiert +++
Schauen wir zuerst mal auf die E3 der EU …
Der YouGov-Umfrage haben nur 22 % eine positive Meinung von Merz – vor einem Jahr 33 %. Gleichzeitig stieg eine negative Meinung über Merz von 60 auf 74 %. Ähnlich gering fällt die Zustimmung für Macron 23 % positiv und unter den Briten für Starmer 24 % positiv aus.


(Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article69fc7d75122b28e67b1dee19/umfrage-merz-beliebtheitswerte-rutschen-auf-macron-niveau.html)

Beim „SPIEGEL“ sogar noch weniger …
Nach rund einem Jahr Schwarz-Rot ist die Unzufriedenheit mit Merz größer denn je. Mit dem Kanzler sind 16 % zufrieden, das sind minus 5 % als im April. Unzufrieden sind 83 %, plus 7 %. Das sei der schlechteste Wert der je gemessen worden sei.
(Quelle: 

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/friedrich-merz-kanzler-erreicht-tiefstwert-bei-zustimmungswerten-a-ae3221a7-59cc-4d33-8509-873f6349944e) 

Die sogenannten E3 sind klar auf „dem sinkenden Schiff“ aber schieben innerhalb der EU die größten „Ferkeleien“ an …
Die EU-Eliten konnte den Orban aufs „Abstellgleis“ stellen, nun hat man die Slowakei ins Visier genommen. Gegen die letzte verbliebene Widerstandsbastion soll ein Rechtsstaatsverfahren eingeleitet werden.
Eine Mehrheit im EU-Parlament hatte mit 418 zu 207 Stimmen die EU-Kommission aufgefordert, ein Rule-of-Law-Conditionality-Verfahren gegen die Slowakei einzuleiten.
Dieses Sanktionsverfahren hatte dazu geführt, dass Ungarn rund 20 Mrd. € eingefroren wurden. Dies dürfte bei den Wahlen im April 2026 wesentlich wahlentscheidend gewesen sein. Nun ist also Robert Fico an der Reihe.
Der ital.Journalist Thomas Fazi kommentiert mit den Worten wie folgt:
„Nachdem Ungarn aus dem Weg ist, merzen sie nun die verbliebene geringe Gegenwehr gegen die Kriegspartei und die vollständige Kontrolle durch Brüssel in Europa, aus.“
Fazis Analyse trifft den Kern der aktuellen Entwicklung auf den Punkt.
(Quelle: https://www.unser-mitteleuropa.com/196701 )
Für mein dafürhalten sollten eigentlich demokratische Wahlen in einem EU Land frei und ohne „Einmischung“ der EU-Kommission stattfinden.
Zustehende Gelder „einfrieren“ oder auch vor anstehenden Wahlen Rule-of-Law-Conditionality-Verfahren gegen ein EU Land einzuleiten zeugt jetzt nicht gerade von einer freien und demokratischen „Haltung“ - wo doch die berühmte „Haltung“ jetzt in allen Kanälen gefordert wird …
Also EU-Kommission geht mal mit gutem Beispiel voran – zeigt endlich mal „HALTUNG“ und lasst freie Wahlen UNBEINFLUSST …

https://t.me/Klartext2021Gemeinsam
 

Euer ERFRIBENDER

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