Mohamad Safa
Viele Menschen kennen die Unterschiede
zwischen Juden, Zionisten, Arabern und
Semiten nicht.
Diese Begriffe werden häufig miteinander verwechselt.
Das ist
eines der größten Missverständnisse
über Identität weltweit.
Tragisch ist vor
allem die Vermischung
von Judentum, Semitentum und Zionismus.
Judentum ist nicht Zionismus.
Ein weit verbreitetes Missverständnis besteht
darin,
dass Israel sich als die einzige Vertretung
des Judentums darstellt.
Der
Zionismus hat das Judentum vereinnahmt und genutzt,
um den Staat Israel
aufzubauen.
Nach dieser Sichtweise wird die jüdische Religion
von Zionisten
beeinflusst oder kontrolliert.
Die Ironie besteht darin,
dass viele Zionisten
Atheisten sind
und ihren Glauben nicht als praktizierende Juden leben.
Stattdessen sei das jüdischsein zunehmend
zu einer ethnischen Identität
umgedeutet worden.
Antizionismus ist nicht Antisemitismus.
Zionismus betrifft nicht das jüdische
Volk als Ganzes,
sondern ist eine politische Ideologie
oder ein politisches
System.
Nach dieser Darstellung handelt es sich
um eine politische Philosophie,
die ihre Anhänger in Machtpositionen bringt.
Am 10. November 1975
verabschiedeten die Vereinten Nationen
die Resolution 3379 mit den Worten:
„Zionismus ist eine Form des Rassismus.“
Diese Resolution wurde 1991 wieder
aufgehoben,
nachdem der Zionismus nach Ansicht des Autors
seinen Einfluss auf
die Vereinten Nationen ausgebaut hatte.
Zionismus und Judentum
stehen nach dieser Auffassung im Widerspruch zueinander.
Der Zionismus schade dem Judentum.
Weltweit protestieren zahlreiche jüdische
Menschen
und jüdische Organisationen gegen den Zionismus.
Die Dämonisierung
gehe vom Zionismus aus.
Nicht alle Juden sind Zionisten,
und nicht alle
Zionisten sind Juden.
Ein Antisemit war ursprünglich jemand,
der semitische Völker hasste.
Heute
werde der Begriff verwendet,
um Menschen zu bezeichnen,
die von Zionisten als
antisemitisch bezeichnet werden,
obwohl diese behaupten,
im Namen der
semitischen Juden zu handeln.
Gegen Israels Kriegsverbrechen zu sein,
sei nicht
antisemitisch, sondern antizionistisch.
Deshalb gebe es keinen Anstieg des Antisemitismus.
Es gebe vielmehr einen
Anstieg der Zahl von Menschen,
die über das Vorgehen Israels verärgert seien.
Die Unfähigkeit, beides voneinander zu trennen,
sei ebenfalls problematisch.
Israel praktiziere nach dieser Sichtweise nicht das Judentum,
sondern Rassismus
und Terrorismus.
Man könne nicht gleichzeitig
einen Völkermord im Gazastreifen begehen,
den
Libanon angreifen, den Iran, Syrien,
den Jemen und den Irak bombardieren,
gegen
die Genfer und Wiener Konventionen,
das Völkerrecht, die Menschenrechte
und die
staatliche Souveränität verstoßen
und sich anschließend hinter dem Vorwurf
des
Antisemitismus verstecken.
An den Verbrechen Israels
gegen die Menschlichkeit
sei nichts Jüdisches.
Hört auf, euch hinter falschen
Antisemitismusvorwürfen zu
verstecken.
Man könne nicht fortlaufend Verbrechen
gegen die Menschlichkeit
begehen und erwarten,
dass die Welt schweigt.
Auch Libanesen und Palästinenser sind Semiten.
Semitisch bezeichnet semitische
Völker
beziehungsweise Menschen,
die semitische Sprachen sprechen.
Die drei
wichtigsten semitischen Sprachen
sind Hebräisch, Arabisch und Aramäisch.
Man
könne nicht gleichzeitig über Antisemitismus klagen
und semitische Libanesen
und Palästinenser töten.
Juden, Muslime, Christen und Angehörige anderer Religionen
leben weltweit
vielerorts friedlich zusammen.
Deshalb gehe es bei diesem Konflikt nicht um
Religion.
Zionisten förderten Islamfeindlichkeit,
weil es leichter sei, die
Welt gegen Muslime aufzubringen,
als Sympathie für Israel zu erzeugen
oder die
Tötung muslimischer Kinder zu normalisieren.
Der Hass auf Muslime werde von Zionisten finanziert
und durch die Medien
verbreitet.
Wie konnte der Zionismus Christen davon überzeugen,
dass Muslime eine größere
Bedrohung darstellen als Zionisten?
Wie konnte er sunnitische Muslime davon
überzeugen,
dass schiitische Muslime
eine größere Bedrohung seien als
Zionisten?
Und wie konnte er die Welt davon überzeugen,
dass Zionismus
gleichbedeutend mit Judentum sei?
Der Zionismus wird hier als rassistische,
ausgrenzende koloniale Ideologie
beschrieben,
die aus Kolonialismus und Terrorismus hervorgegangen sei,
vom
Imperialismus unterstützt werde,
sich auf angebliche Antisemitismusvorwürfe
stütze
und eng mit Völkermord
sowie Siedlerkolonialismus verbunden sei.
Die
Existenz einer solchen Bewegung –
nicht nur in Westasien, sondern überall auf
der Welt –
sei inakzeptabel.
Der Zionismus ist kein jüdisches Projekt.
Nach dieser Auffassung seien seine
Anhänger sogar bereit,
Juden zu töten, wenn diese ihnen im Weg stehen."
https://x.com/i/status/2083535680693576090
Gerne in den Kommentaren dazu äußern.
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Euer ERFRIBENDER