Gut gelaunt
das Land vernichten!!!!!
Wirtschaft kritisiert Pläne von Union und SPD - Handelsblatt
In den aktuellen Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD äußern Wirtschaftsverbände erhebliche Bedenken hinsichtlich geplanter arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Maßnahmen.
🔻Kritikpunkte der Wirtschaft:
🔸Mindestlohn: Die Einführung eines
flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns von 15 Euro wird von
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt kritisiert. Er warnt davor, dass dies bis zu
1,2 Millionen Arbeitsplätze kosten könnte, insbesondere für Geringqualifizierte
und junge Menschen.
🔸Befristete Arbeitsverträge: Die geplante
Abschaffung von sachgrundlosen Befristungen wird als schwerwiegender Eingriff
in die Flexibilität des Arbeitsmarktes angesehen. Reinhard Göhner,
Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
(BDA), betont, dass dies insbesondere mittelständische Unternehmen treffen
würde.
🔸Zeitarbeit und Werkverträge: Die
angedachten Einschränkungen in diesen Bereichen könnten die
Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen beeinträchtigen.
🔻Zusätzlich äußern Wirtschaftsexperten
Bedenken hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen der Koalitionspläne:
🔸Schuldenpaket: Das von Union und SPD
geplante Schuldenprogramm stößt auf Kritik von Ökonomen wie Clemens Fuest vom
Ifo-Institut. Es wird befürchtet, dass die hohen Schulden zu Preisdruck und
höheren Zinsen führen könnten.
🔸Sozialversicherungsreformen:
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger bemängelt das Fehlen nachhaltiger Reformen
in den Sozialversicherungssystemen, die zur Stabilisierung oder Senkung der
Sozialversicherungsbeiträge beitragen könnten.
Diese
Kritikpunkte verdeutlichen die Spannungen zwischen den wirtschaftlichen
Interessen und den politischen Vorhaben der potenziellen Koalitionspartner.
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