Montag, 20. April 2026

Es gibt diese Menschen

 Es gibt diese Menschen 

❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️ 

 ja, ich benutze das Wort absichtlich , die beim Begriff 

„Mensch“ plötzlich allergische Reaktionen zeigen. 

Kaum fällt das M-Wort, zucken sie zusammen wie andere beim Geräusch von Styropor. 

„Wir sind keine Menschen“, sagen sie dann mit ernster Miene. Sondern? Lichtwesen? Sternensaat? Premium-Versionen mit kosmischem Upgrade?....... 

Man sitzt da beim Frühstück, will eigentlich nur seinen Kaffee trinken, und bekommt stattdessen eine ontologische Grundsatzdebatte serviert. 

Der Brötchenkorb wird zur Bühne, auf der sich jemand vom Homo sapiens verabschiedet wie von einem schlechten Ex. „Ich identifiziere mich nicht als Mensch“, heißt es dann. 

Klingt erstmal rebellisch, ist aber oft erstaunlich bequem. 

 Denn wer kein Mensch ist, muss sich auch nicht mit all dem herumschlagen, was Menschsein ausmacht: Widersprüche, Fehler, Verantwortung. 

Das Wort „Mensch“ hat es offenbar schwer. Zu banal, zu fehlerhaft, zu wenig glamourös. Es riecht nach Schwäche, nach Endlichkeit, nach all den Dingen, die nicht ins eigene Selbstbild passen. 

Also wird es aussortiert wie ein unmodisches Kleidungsstück. Stattdessen greift man zu Begriffen mit mehr Glanz, mehr Distanz, mehr… Fluchtpotenzial. 

Dabei ist es gerade das Unperfekte, das den Menschen interessant macht. Menschen sind nicht nur „schmackhafte Erdlinge“ (auch wenn diese Formulierung irgendwo zwischen schwarzem Humor und leichter Beunruhigung pendelt), sondern vor allem widersprüchliche Wesen. 

Sie können grausam sein und gleichzeitig zu großer Empathie fähig. Sie scheitern, lernen, fallen, stehen wieder auf. Genau das ist doch der Stoff, aus dem Geschichten gemacht sind. 

Wer sich vom Menschsein verabschiedet, verabschiedet sich oft auch von dieser Komplexität. Übrig bleibt ein glattpoliertes Selbstbild, das zwar beeindruckend klingt, aber selten belastbar ist. 

Denn spätestens, wenn der Kaffee kalt wird, die Rechnung kommt oder das Leben unangenehm konkret wird, holt einen die Realität ein. Und die ist nun mal ziemlich… menschlich. 

Vielleicht ist das eigentliche Problem nicht das Wort „Mensch“, sondern die Angst davor, was es beinhaltet. Fehler zu machen. Nicht alles unter Kontrolle zu haben. Teil einer Spezies zu sein, die weder perfekt noch besonders kosmisch erhaben ist. 

Aber ganz ehrlich: Ist das nicht gerade die Pointe? Dass wir trotz all unserer Macken weitermachen? Dass wir lachen, diskutieren, lieben, streiten – und ja, auch beim Frühstück über solche Dinge philosophieren? 

Man kann das Wort „Mensch“ ablehnen, so oft man will. Man kann es umdeuten, vermeiden, bekämpfen.

Aber am Ende bleibt da dieses kleine, hartnäckige Detail: Wir sind es trotzdem. 

Und vielleicht wäre es weniger anstrengend, das einfach auszuhalten, statt sich jeden Morgen beim Kaffee neu davon zu distanzieren.

❗️❗️❗️❗️❗️❗️❗️

LG Frau Penny 

Muss ich mit euch teilen, 

habe es gelesen und es tut gut immer wieder zu sehen 

das nicht alle auf der Suche nach Perfektion sind. 

Und die das von sich behaupten

 sind eigentlich in Wahrheit was 🤔 

macht euch nach dem obigen Text selbst Gedanken darüber 😉 

ständig mit sich selbst zu beschäftigen 

scheint ja als ob man sehr unzufrieden mit sich ist.🤷 

https://t.me/Klartext2021Gemeinsam

Euer ERFRIBENDER

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