Es gibt diese Menschen
❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️
ja, ich benutze das Wort absichtlich , die
beim Begriff
„Mensch“
plötzlich allergische Reaktionen zeigen.
Kaum
fällt das M-Wort, zucken sie zusammen wie andere beim Geräusch von Styropor.
„Wir sind
keine Menschen“, sagen sie dann mit ernster Miene. Sondern? Lichtwesen?
Sternensaat? Premium-Versionen mit kosmischem Upgrade?.......
Man sitzt
da beim Frühstück, will eigentlich nur seinen Kaffee trinken, und bekommt
stattdessen eine ontologische Grundsatzdebatte serviert.
Der
Brötchenkorb wird zur Bühne, auf der sich jemand vom Homo sapiens verabschiedet
wie von einem schlechten Ex. „Ich identifiziere mich nicht als Mensch“, heißt
es dann.
Klingt
erstmal rebellisch, ist aber oft erstaunlich bequem.
Denn wer kein Mensch ist, muss sich auch nicht
mit all dem herumschlagen, was Menschsein ausmacht: Widersprüche, Fehler,
Verantwortung.
Das Wort
„Mensch“ hat es offenbar schwer. Zu banal, zu fehlerhaft, zu wenig glamourös.
Es riecht nach Schwäche, nach Endlichkeit, nach all den Dingen, die nicht ins
eigene Selbstbild passen.
Also wird
es aussortiert wie ein unmodisches Kleidungsstück. Stattdessen greift man zu
Begriffen mit mehr Glanz, mehr Distanz, mehr… Fluchtpotenzial.
Dabei ist
es gerade das Unperfekte, das den Menschen interessant macht. Menschen sind
nicht nur „schmackhafte Erdlinge“ (auch wenn diese Formulierung irgendwo
zwischen schwarzem Humor und leichter Beunruhigung pendelt), sondern vor allem
widersprüchliche Wesen.
Sie
können grausam sein und gleichzeitig zu großer Empathie fähig. Sie scheitern,
lernen, fallen, stehen wieder auf. Genau das ist doch der Stoff, aus dem
Geschichten gemacht sind.
Wer sich
vom Menschsein verabschiedet, verabschiedet sich oft auch von dieser
Komplexität. Übrig bleibt ein glattpoliertes Selbstbild, das zwar beeindruckend
klingt, aber selten belastbar ist.
Denn
spätestens, wenn der Kaffee kalt wird, die Rechnung kommt oder das Leben
unangenehm konkret wird, holt einen die Realität ein. Und die ist nun mal
ziemlich… menschlich.
Vielleicht
ist das eigentliche Problem nicht das Wort „Mensch“, sondern die Angst davor,
was es beinhaltet. Fehler zu machen. Nicht alles unter Kontrolle zu haben. Teil
einer Spezies zu sein, die weder perfekt noch besonders kosmisch erhaben ist.
Aber ganz
ehrlich: Ist das nicht gerade die Pointe? Dass wir trotz all unserer Macken
weitermachen? Dass wir lachen, diskutieren, lieben, streiten – und ja, auch
beim Frühstück über solche Dinge philosophieren?
Man kann
das Wort „Mensch“ ablehnen, so oft man will. Man kann es umdeuten, vermeiden,
bekämpfen.
Aber am
Ende bleibt da dieses kleine, hartnäckige Detail: Wir sind es trotzdem.
Und
vielleicht wäre es weniger anstrengend, das einfach auszuhalten, statt sich
jeden Morgen beim Kaffee neu davon zu distanzieren.
❗️❗️❗️❗️❗️❗️❗️
LG Frau
Penny
Muss ich mit euch teilen,
habe es gelesen und es tut gut immer wieder zu sehen
das nicht alle auf der Suche nach Perfektion sind.
Und die das von sich behaupten
sind eigentlich in Wahrheit was 🤔
macht euch nach dem obigen Text selbst Gedanken darüber 😉
ständig mit sich selbst zu beschäftigen
scheint ja als ob man sehr unzufrieden mit sich ist.🤷
https://t.me/Klartext2021Gemeinsam
Euer ERFRIBENDER
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