Montag, 5. Oktober 2026

📉🚛 DEUTSCHLANDS SPEDITIONEN IN DER INSOLVENZKRISE –

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DEUTSCHLANDS 

SPEDITIONEN 

IN DER 

INSOLVENZKRISE – 

WAS PASSIERT, 

WENN UNSERE VERSORGER 

REIHENWEISE 

AUFGEBEN?

Während die USA bereits mit erheblichen Problemen durch insolvente Speditionen und explodierende Dieselkosten kämpfen, steht auch das deutsche Transportgewerbe massiv unter Druck. Und hier kommt das Dieselproblem zu Belastungen hinzu, die den Unternehmen schon seit Jahren das Leben schwer machen.

💶 Die CO₂-Komponente der Lkw-Maut, hohe Personal- und Energiekosten, Fahrermangel und die Schwierigkeit, Kostensteigerungen vollständig an die Auftraggeber weiterzugeben, setzen insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen unter Druck.

🔽 Die Entwicklung bei den Speditionen ist deutlich: 2023 wurden 95 Insolvenzanträge registriert, 2024 waren es rund 140 und 2025 bereits 171. Innerhalb von nur zwei Jahren entspricht das einem Anstieg von rund 80 Prozent. Insgesamt kamen in diesen drei Jahren etwa 406 Insolvenzanträge zusammen.

⚠️ Im gesamten Bereich „Verkehr und Lagerei“ wurden 2025 sogar 1.005 Insolvenzanträge gezählt. Mit 133 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen lag die Branche bei der Insolvenzquote besonders weit oben.

🔥 Und jetzt verschärfen hohe Dieselpreise die Lage zusätzlich. BGL-Vorstandssprecher Dirk Engelhardt bezeichnete die Situation bereits im April 2026 als „im Moment katastrophal“ und warnte vor weiter steigenden Insolvenzen – insbesondere bei kleinen und mittleren Betrieben.

👷 Gleichzeitig fehlen nach Angaben des BGL rund 120.000 Lkw-Fahrer. Weniger Fahrer, höhere Löhne, teurer Kraftstoff, Maut und zusätzliche Transformationskosten treffen damit auf Unternehmen, deren Margen ohnehin unter Druck stehen.

❗️ Auch DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster spricht von einem „extremen Kostenzuwachs“. Hohe Tankkosten, Personalkosten, die CO₂-Transformation und internationale Verwerfungen belasten die Branche gleichzeitig.

📊 Wie schnell daraus ein Dominoeffekt entstehen kann, zeigt eine Branchenbefragung: 70 Prozent der befragten Unternehmen hatten bereits direkte oder indirekte Folgen der Insolvenz eines anderen Unternehmens zu spüren bekommen. 47 Prozent berichteten über zunehmende Zahlungsausfälle oder verspätete Zahlungen.

🚛 Was dabei gerne vergessen wird: Speditionen transportieren nicht irgendwelche verzichtbaren Güter. Sie sind eine der Lebensadern unserer Versorgung. Lebensmittel, Medikamente, Kleidung, Ersatzteile und nahezu sämtliche Waren des täglichen Bedarfs müssen transportiert werden.

🥖 Fällt ein Spediteur aus, übernimmt zunächst vielleicht ein anderer. Fallen aber immer mehr Unternehmen weg, während gleichzeitig Fahrer fehlen und die Kosten weiter steigen, wird Transportkapazität knapper und teurer. Diese Kosten landen am Ende bei Handel und Verbrauchern.

☄️ Genau darin liegt die eigentliche Gefahr: Eine Pleitewelle im Transportgewerbe bleibt nicht auf das Transportgewerbe beschränkt. Wenn die Lastwagen nicht mehr fahren, stehen irgendwann auch keine Waren mehr im Regal.

☝️ Eine funktionierende Logistik ist keine Nebensache einer Volkswirtschaft. Sie ist Voraussetzung dafür, dass 84 Millionen Menschen täglich versorgt werden können. Wer diese Branche immer weiter mit Kosten belastet, sollte sich deshalb auch die Frage stellen, was geschieht, wenn immer mehr Unternehmen irgendwann sagen: Es rechnet sich nicht mehr.

Quelle
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Euer ERFRIBENDER

 



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