Der
industrielle Herzschlag
Deutschlands
gerät spürbar
ins
Stocken:
Über 400.000 Arbeiter an mehr als 3.800 Standorten
haben die Arbeit niedergelegt
und ein unüberhörbares Signal
an Politik und Führungsetagen gesendet.
Was regierungsnahe Medien
als gewöhnliche Tarifrunde abtun wollen,
ist in Wahrheit ein handfester Industrieaufstand
gegen den anhaltenden Wohlstandsverlust
unseres Landes.
Von Audi und Porsche bis hin zu BMW,
Mercedes-Benz und Volkswagen
stehen die Bänder still;
allein am Audi-Standort Neckarsulm
gingen 6.500 Beschäftigte auf die Barrikaden.
Die Menschen in den Werkshallen
spüren die Konsequenzen ausufernder Energiepreise,
planwirtschaftlicher Vorgaben
und der verfehlten Wirtschaftspolitik
der Berliner Regierung
tagtäglich im eigenen Portemonnaie.
Die Forderung nach fünf Prozent mehr Lohn
und verbindlichen Standortgarantien gegen Werksschließungen
markiert die Schmerzgrenze,
doch die Arbeitgeber bieten lediglich Verzögerung
und minimale Zugeständnisse an.
Während unzählige Milliarden an Steuergeldern
ins Ausland fließen,
sollen die heimischen Facharbeiter
für die verfehlte Deindustrialisierung die Zeche zahlen.
Diese beispiellose Streikwelle offenbart,
dass die Geduld der arbeitenden Bevölkerung aufgebraucht ist.
Wer das industrielle Fundament dieses Landes
mutwillig beschädigt, sorgt dafür,
dass die Werkstore verriegelt bleiben
und
der Protest unweigerlich die Straße erobert.
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Euer ERFRIBENDER
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