Der
ehemalige Leiter der Nationalpark Ranger im Bayerischen Wald, Förster Josef
Erhard
Ein
Interview mit dem bayerischen Förster Josef Erhard entwickelt sich derzeit auf
YouTube zum viralen Hit.
Der
langjährige Waldexperte schildert darin detailliert, welche Eingriffe der Bau
von Windkraftanlagen im Wald tatsächlich bedeuten. Von Rodungen und
Bodenverdichtung über Infrastrukturmaßnahmen bis hin zu Auswirkungen auf Tiere,
Trinkwasser und Landschaftsbild erhebt Erhard schwere Vorwürfe gegen Politik
und Medien. Das Gespräch stößt auf großes Interesse, weil es viele Aspekte
anspricht, die in der öffentlichen Debatte über Windkraft kaum thematisiert
werden.
Josef Erhard war fast fünf Jahrzehnte als
Förster tätig, darunter viele Jahre im Staatswald und später als Leiter der
Nationalpark Ranger im Nationalpark Bayerischer Wald. Zum Gegner von
Windkraftanlagen im Wald sei er erst geworden, als in seinem früheren Revier
ein großflächiges Windvorranggebiet geplant worden sei. In einem Gebiet mit
geschützten Tierarten wie Luchs, Wildkatze, Fledermäusen und Greifvögeln hätten
dutzende Windräder entstehen sollen. Erhard beschreibt, dass er aufgrund seiner
genauen Ortskenntnis nicht habe schweigen können
Besonders
eindringlich schildert der ehemalige Förster die baulichen Eingriffe, die mit
Windparks im Wald verbunden seien. Viele Menschen würden laut Erhard nur das
fertige Windrad sehen, nicht aber die massiven Infrastrukturmaßnahmen davor.
Für Rotorblätter mit heutigen Größenordnungen müssten breite Zufahrtswege
geschaffen und bestehende Forststraßen massiv ausgebaut werden. Kurvenradien,
Kabeltrassen, Entwässerungssysteme und großflächige Baustellen würden ganze
Waldgebiete verändern. Die Fundamentflächen aus mehreren tausend Tonnen
Stahlbeton blieben dauerhaft im Boden.
„Windkraft
im Wald heißt Waldrodung“
Erhard
bezeichnet die Entfernung des Waldes als den größten Schaden überhaupt. Weder
Borkenkäfer noch Sturmereignisse seien mit einer vollständigen Rodung
vergleichbar. Wörtlich erklärt er im Interview: „Windkraft im Wald, das heißt
Waldrodung.“ Der Eingriff in das Ökosystem sei für ihn ein „absolutes No-Go“.
Besonders kritisch sieht er die großflächige Bodenverdichtung durch schwere
Baumaschinen. Zwar werde später oft von Renaturierung gesprochen, tatsächlich
bleibe der Boden nach seiner Einschätzung jedoch über sehr lange Zeit
geschädigt.
Im
weiteren Verlauf des Gesprächs kritisiert Erhard die Darstellung von Windkraft
als „saubere Energie“. Er verweist auf Rohstoffe und Materialien, die weltweit
gewonnen würden. Balsaholz für Rotorblätter stamme aus Südamerika, Metalle und
Erze aus Minengebieten in Chile oder Peru. Zudem spricht er über Chemikalien
wie PFAS oder Bisphenol A, die durch Abrieb der Rotorblätter in die Umwelt
gelangen könnten. Auch auslaufende Hydraulik- und Schmieröle in den Anlagen
seien ein Thema, über das öffentlich kaum gesprochen werde.
Kritik an
Auswirkungen auf Tiere und Trinkwasser
Breiten
Raum nimmt im Interview auch der Naturschutz ein. Erhard spricht von
erheblichen Gefahren für Fledermäuse, Vögel und Insekten. Windkraftanlagen
bezeichnet er dabei als „Schredderanlagen“. Die Folgen für ganze Ökosysteme
seien aus seiner Sicht noch gar nicht vollständig erforscht. Darüber hinaus
warnt er vor möglichen Auswirkungen auf Trinkwasser und Grundwasserströme in
Waldgebieten. Der Wald sei eines der wichtigsten natürlichen
Trinkwasserreservoire überhaupt.
Neben
ökologischen Fragen thematisiert der ehemalige Förster auch gesundheitliche und
gesellschaftliche Aspekte. Er verweist auf Debatten über Infraschall und
erwähnt ein französisches Gerichtsurteil, bei dem einer Klägerin
gesundheitliche Schäden zugesprochen worden seien. Außerdem beklagt er den
Verlust des Waldes als Erholungsraum für Menschen. Wälder seien Orte der Ruhe
und keine Industriegebiete.
Vorwürfe
gegen Politik und Medien
Scharfe Kritik übt Erhard an Politik, Medien und
Behörden. Nach seiner Ansicht würden kritische Stimmen zur Windkraft
systematisch ausgegrenzt. Wer Einwände gegen bestimmte Projekte erhebe, werde
schnell als „Schwurbler“ oder „Nazi“ abgestempelt. Besonders die
Berichterstattung großer Medien bezeichnet er als einseitig. Objektiven
Journalismus sehe er in diesem Bereich kaum
Auch die
Energiepolitik Deutschlands greift Erhard frontal an. Bayern sei ein
Schwachwindgebiet, wirtschaftlicher Betrieb von Windkraft funktioniere dort nur
durch massive Subventionen. Gleichzeitig verweist er auf Zeiten ohne Wind und
Sonne, in denen weiterhin Gas-, Kohle- oder Atomstrom benötigt werde. Die
Vorstellung, ein Industrieland allein mit Wind- und Solarenergie versorgen zu
können, hält er für unrealistisch.
Zum Ende
des Interviews fordert Erhard mehr direkte Mitsprache der Bevölkerung. Früher
habe es Bürgerentscheide über Windkraftprojekte gegeben, heute würden
Entscheidungen zunehmend zentral getroffen. In seiner Heimatgemeinde habe eine
Bürgerinitiative einst erreicht, dass sich 75 Prozent der Bevölkerung gegen
Windräder im Staatswald ausgesprochen hätten. Solche demokratischen
Abstimmungen wünsche er sich auch heute wieder.
Der Süßwarenkonzern Mars lässt in Ghana die DNA von Kakaobäumen gentechnisch
verändern. Das westafrikanische Land hat fast alle Gen-Editierungen von
jeglicher Regulierung befreit. Auch in der Elfenbeinküste, die 42 Prozent der
weltweiten Kakaoproduktion liefert, gibt es praktisch keine Kontrolle.
❗️Kakaobäume leben 25 bis 40 Jahre und
bestäuben sich permanent über Insekten und Wind. Veränderte Gene werden sich
daher unaufhaltsam in der gesamten Kakaopopulation ausbreiten. Mögliche
negative Folgen könnten erst nach Jahren sichtbar werden.
❗️Damit wird Schokolade zum weltweiten
Träger ungetesteter Genveränderungen – ohne Langzeitstudien am Menschen. Statt
auf regenerative Landwirtschaft oder klassische Züchtung zu setzen, wählen
Konzerne den riskanten Weg der Gentechnik.
CHECK zu den Risiken für Mensch und Natur:
❗️ 1. Unkontrollierte Ausbreitung der
veränderten Gene (Gene Flow) – sehr hohes Risiko: Kakaobäume leben 25–40 Jahre
und werden ständig durch Insekten und Wind bestäubt.
Kleinbauern in Ghana und Elfenbeinküste pflanzen oft Samen aus benachbarten
Bäumen. Sobald editierte Bäume blühen, breiten sich die veränderten Gene
unaufhaltsam in der gesamten regionalen Population aus. Es gibt keinen
Rückruf-Mechanismus.
Das ist biologisch definitiv und keine Spekulation – es passiert bei jeder
kreuzbestäubenden Perennial-Pflanze.
2. Unbeabsichtigte genetische Effekte - )CRISPR kann „genetic havoc“
verursachen: große DNA-Löschungen, Umlagerungen oder Veränderungen an falschen
Stellen (nachgewiesen in mehreren Studien zu CRISPR-Organismen).
❗️ Solche Veränderungen können zu
veränderten Inhaltsstoffen in den Bohnen führen (z. B. neue Allergene, Toxine
oder veränderte Nährstoffe).
❗️ Weil Kakaobäume langlebig sind, zeigen
sich Langzeit-Effekte erst nach Jahren. ❗️ Umweltrisiken für die Natur: Veränderte
Resistenz (z. B. gegen Viren oder Pilze) kann zu neuen ökologischen
Ungleichgewichten führen: z. B. wenn resistente Bäume andere Arten verdrängen
oder veränderte Interaktionen mit Insekten/Böden entstehen.
❗️ Mögliche Auswirkungen auf Wildverwandte
des Kakaos oder das gesamte Agro-Ökosystem Westafrikas.
Wenig Langzeitdaten zu Ökosystem-Effekten, weil die Technik noch jung ist. ❗️❗️ Risiken für Menschen. Es gibt keine
umfassenden Langzeitstudien am Menschen zu verändertem Kakao in Schokolade
(typisch für neue Züchtungen). Mögliche subtile Effekte (Allergien, Verdauung,
Toxizität) könnten erst nach Jahrzehnten auffallen.
❗️ Patentrechte & Abhängigkeit: Wenn
editierter Pollen Kleinbauern-Bäume erreicht, könnten diese Bäume (und ihre
Nachkommen) unter Patente von Mars/Pairwise fallen. Bauern verlieren dann
möglicherweise Eigentumsrechte an ihrem eigenen Saatgut (bereits in anderen
Fällen gerichtlich bestätigt).
❗️Sozio-ökonomisch: Abhängigkeit von
Konzern-Saatgut statt traditioneller Züchtung → höhere Kosten für Kleinbauern,
Verlust der Sortenvielfalt.