🔥 Russlands Außenminister Sergej Lawrow
verschärft den Ton gegenüber Deutschland drastisch.
Die deutsche Aufrüstung und
Äußerungen
von Bundeskanzler Friedrich Merz
liefen aus seiner Sicht darauf
hinaus,
dass Deutschland
auf eine faktische
„Kriegserklärung“
gegen Russland
zusteuere.
Besonders brisant ist Lawrows Vorwurf,
in Deutschland begännen wieder
die „Metastasen des Nationalsozialismus“
durchzubrechen.
Damit greift Moskau gegenüber Berlin
ausgerechnet auf jene
Rhetorik zurück,
die seit Jahren eine zentrale Rolle
in der russischen
Rechtfertigung
des Krieges gegen die Ukraine spielt.
Russland reagiert
auf tatsächliche oder
vermeintliche Anzeichen
eines wiedererstarkenden Nationalsozialismus
traditionell besonders empfindlich –
nicht zuletzt aufgrund der historischen
Erfahrung
des deutschen Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion.
Die
angeblich notwendige „Entnazifizierung“ der Ukraine
gehört zu den von Moskau
angeführten Begründungen
für den Angriff auf das Nachbarland.
Die russische
Darstellung,
in Kiew herrschten „Nazis“,
wird allerdings international weithin
zurückgewiesen.
💥 Umso alarmierender ist es,
wenn die
russische Führung nun ähnliche Vorwürfe
direkt gegen Deutschland erhebt.
Unabhängig davon,
ob man Lawrows Anschuldigungen für berechtigt
oder für
russische Propaganda hält:
Wenn Moskau Deutschland zunehmend
in dieselbe
ideologische Schublade steckt,
mit der es bereits seine militärische
Konfrontation
mit der Ukraine legitimiert,
ist das angesichts der ohnehin
angespannten Beziehungen
ein gefährliches Signal.
⚡️ Aus verbaler Eskalation
folgt noch
keine militärische Eskalation.
Aber die Wortwahl zeigt,
wie tief das
deutsch-russische Verhältnis
inzwischen gesunken ist.
Quelle
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Euer ERFRIBENDER