Dienstag, 24. Februar 2026

🚨Social-Media-Verbot ist „erster Schritt zur totalen Überwachung des Bürgers“💥

 🚨Social-Media-Verbot 

ist „erster Schritt 

zur totalen Überwachung 

des Bürgers“💥

 (https://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/expats-in-deutschland-deutschland-ist-eines-der-unfreundlichsten-laender-der-welt/20270260-2.html)

Die CDU debattiert ein Verbot von Social Media für Jugendliche unter 16 Jahren und erntet damit enorme Kritik. „Wenn man es konsequent durchsetzen will, müsste man sich ausweisen und dann wäre die Anonymität im Internet passé“, sagt WELT-Autor Dennis Sand. 

 (https://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/expats-in-deutschland-deutschland-ist-eines-der-unfreundlichsten-laender-der-welt/20270260-2.html)

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tomsche, [24.02.2026 09:09]

Merz stellt sich in Trier hin und sagt sinngemäß: „Ich möchte Klarnamen im Internet sehen. Ich möchte wissen, wer sich dort zu Wort meldet.“ Das ist kein Ausrutscher, kein „unglücklich formuliert“, kein Missverständnis. Das ist ein Machtinstinkt. Und zwar der von der unangenehmen Sorte: Wer Kritik bekommt, will den Kritiker identifizieren, markieren, abschrecken. 🕵️‍♂️

Diese ganze „Augenhöhe“-Nummer ist dabei der billigste Trick im Werkzeugkasten. Politiker treten „mit Klarnamen“ an? Ja, und mit Presseteams, Rechtsabteilungen, Zugang zu Talkshows, Reichweite, Einfluss, Netzwerken und im Zweifel einem ganzen Staatsapparat im Rücken. Der normale Bürger hat davon exakt gar nichts. Wenn Merz ernsthaft so tut, als wäre das Internet der Ort, an dem „die da unten“ unfair spielen, weil sie nicht den Personalausweis vor die Kamera halten, dann hat er entweder die Realität nicht verstanden oder er hofft, dass du sie nicht verstehst.

Anonymität ist kein Schmutz, den man wegputzt, sondern oft die einzige Schutzweste für Leute, die etwas zu verlieren haben: Arbeitnehmer, die ihren Arbeitgeber kritisieren. Beamte, die Missstände melden. Menschen, die Korruption ansprechen. Eltern, die sich gegen ideologische Programme an Schulen wehren, ohne dass der lokale Empörungstrupp die Familie auf dem Spielplatz „besucht“. Wer das als „Verstecken“ diffamiert, hat bereits entschieden, dass nur der laut sprechen darf, der sich auch leisten kann, laut zu sprechen. Freiheit nach Bonitätsprüfung. 💳

Und dann kommt Mario Voigt mit dem Satz, Meinungsfreiheit solle sich „nicht hinter Pseudonymen verstecken“. Das ist intellektuell ungefähr auf dem Niveau von „Pressefreiheit nur mit Presseausweis, bitte“. Grundrechte gelten nicht, weil der Staat nett ist, sondern gerade dann, wenn der Staat genervt ist. Wer Grundrechte an Bedingungen knüpfen will, betreibt keine Pflege der Demokratie, sondern Bürokratisierung der Freiheit.

Das nächste Puzzleteil passt leider perfekt ins Bild: Social Media ab 16, „Lizenzen“, „verwirkbar“, Kontrolle „zum Schutz“. Dieses ewige „Denkt doch an die Kinder“ ist die Universal-Ausrede, wenn man Erwachsene gängeln will. Natürlich gibt es echten Dreck im Netz, Betrug, Bedrohungen, Straftaten. Dafür gibt es Gesetze, Ermittlungsarbeit, Richtervorbehalt, Verhältnismäßigkeit. Was es nicht gibt: ein Grundrecht auf staatliche Bequemlichkeit. „Wir hätten es gern einfacher“ ist kein Argument, um die Anonymität von Millionen Menschen zu schleifen.

Und mal ganz praktisch: Klarnamenpflicht bedeutet nicht „mehr Höflichkeit“. Klarnamenpflicht bedeutet mehr Doxxing, mehr Einschüchterung, mehr Erpressbarkeit. Du willst, dass jeder Depp, jeder Aktivist, jeder Fanatiker deinen Namen, dein Profil, deine Spuren leichter findet? Viel Spaß. Das ist nicht „zivilisiert“, das ist eine Einladung an die Hässlichkeit. 🔥

Was mich daran am meisten nervt: Dieses Gehabe kommt immer mit Freiheitsrhetorik. CDU-Leute reden gern von „Freiheit“, wenn es um Steuern oder Sonntagsreden geht. Aber sobald Freiheit unbequem wird, sobald sie bedeutet, dass Bürger auch scharf, bissig, respektlos und nervig sein dürfen, wird aus „Freiheit“ plötzlich „Ordnung“. Und Ordnung heißt dann: Wir wollen wissen, wer du bist.

Wer so spricht wie Merz, denkt nicht in Kategorien von Bürgerrechten, sondern in Kategorien von Kontrolle. Das ist nicht „modernisieren“, das ist digitaler Obrigkeitsstaat mit Krawatte. Und das Bittere ist: Die Technik dafür ist längst da. Man muss nur den politischen Willen liefern, den Rest erledigen Verordnungen, Plattformdruck und ein paar gut klingende Schlagworte.

Nein: Meinungsfreiheit ist nicht die Freiheit, sich geschniegelt und mit Namensschild zu äußern. Meinungsfreiheit ist die Freiheit, die Mächtigen zu kritisieren, ohne vorher um Erlaubnis zu bitten und ohne sich selbst zum Ziel zu machen. Wer das nicht aushält, hat in einer freien Gesellschaft ein Problem. Und er sitzt gerade im Kanzleramt. 🥶

https://x.com/Libertas2906/status/2024922819860042061

Euer ERFRIBENDER



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