🚨Social-Media-Verbot
ist „erster Schritt
zur totalen Überwachung
des Bürgers“💥
Die CDU debattiert ein Verbot von Social Media für Jugendliche unter 16 Jahren und erntet damit enorme Kritik. „Wenn man es konsequent durchsetzen will, müsste man sich ausweisen und dann wäre die Anonymität im Internet passé“, sagt WELT-Autor Dennis Sand.
Ihr wollt
die Wahrheit 👇👇
https://t.me/Klartext2021Gemeinsam2
tomsche,
[24.02.2026 09:09]
Merz
stellt sich in Trier hin und sagt sinngemäß: „Ich möchte Klarnamen im Internet
sehen. Ich möchte wissen, wer sich dort zu Wort meldet.“ Das ist kein
Ausrutscher, kein „unglücklich formuliert“, kein Missverständnis. Das ist ein
Machtinstinkt. Und zwar der von der unangenehmen Sorte: Wer Kritik bekommt,
will den Kritiker identifizieren, markieren, abschrecken. 🕵️♂️
Diese
ganze „Augenhöhe“-Nummer ist dabei der billigste Trick im Werkzeugkasten.
Politiker treten „mit Klarnamen“ an? Ja, und mit Presseteams,
Rechtsabteilungen, Zugang zu Talkshows, Reichweite, Einfluss, Netzwerken und im
Zweifel einem ganzen Staatsapparat im Rücken. Der normale Bürger hat davon
exakt gar nichts. Wenn Merz ernsthaft so tut, als wäre das Internet der Ort, an
dem „die da unten“ unfair spielen, weil sie nicht den Personalausweis vor die
Kamera halten, dann hat er entweder die Realität nicht verstanden oder er
hofft, dass du sie nicht verstehst.
Anonymität
ist kein Schmutz, den man wegputzt, sondern oft die einzige Schutzweste für
Leute, die etwas zu verlieren haben: Arbeitnehmer, die ihren Arbeitgeber
kritisieren. Beamte, die Missstände melden. Menschen, die Korruption
ansprechen. Eltern, die sich gegen ideologische Programme an Schulen wehren,
ohne dass der lokale Empörungstrupp die Familie auf dem Spielplatz „besucht“.
Wer das als „Verstecken“ diffamiert, hat bereits entschieden, dass nur der laut
sprechen darf, der sich auch leisten kann, laut zu sprechen. Freiheit nach
Bonitätsprüfung. 💳
Und dann
kommt Mario Voigt mit dem Satz, Meinungsfreiheit solle sich „nicht hinter
Pseudonymen verstecken“. Das ist intellektuell ungefähr auf dem Niveau von
„Pressefreiheit nur mit Presseausweis, bitte“. Grundrechte gelten nicht, weil
der Staat nett ist, sondern gerade dann, wenn der Staat genervt ist. Wer
Grundrechte an Bedingungen knüpfen will, betreibt keine Pflege der Demokratie,
sondern Bürokratisierung der Freiheit.
Das
nächste Puzzleteil passt leider perfekt ins Bild: Social Media ab 16,
„Lizenzen“, „verwirkbar“, Kontrolle „zum Schutz“. Dieses ewige „Denkt doch an
die Kinder“ ist die Universal-Ausrede, wenn man Erwachsene gängeln will.
Natürlich gibt es echten Dreck im Netz, Betrug, Bedrohungen, Straftaten. Dafür
gibt es Gesetze, Ermittlungsarbeit, Richtervorbehalt, Verhältnismäßigkeit. Was
es nicht gibt: ein Grundrecht auf staatliche Bequemlichkeit. „Wir hätten es
gern einfacher“ ist kein Argument, um die Anonymität von Millionen Menschen zu
schleifen.
Und mal
ganz praktisch: Klarnamenpflicht bedeutet nicht „mehr Höflichkeit“.
Klarnamenpflicht bedeutet mehr Doxxing, mehr Einschüchterung, mehr
Erpressbarkeit. Du willst, dass jeder Depp, jeder Aktivist, jeder Fanatiker
deinen Namen, dein Profil, deine Spuren leichter findet? Viel Spaß. Das ist
nicht „zivilisiert“, das ist eine Einladung an die Hässlichkeit. 🔥
Was mich
daran am meisten nervt: Dieses Gehabe kommt immer mit Freiheitsrhetorik.
CDU-Leute reden gern von „Freiheit“, wenn es um Steuern oder Sonntagsreden
geht. Aber sobald Freiheit unbequem wird, sobald sie bedeutet, dass Bürger auch
scharf, bissig, respektlos und nervig sein dürfen, wird aus „Freiheit“
plötzlich „Ordnung“. Und Ordnung heißt dann: Wir wollen wissen, wer du bist.
Wer so
spricht wie Merz, denkt nicht in Kategorien von Bürgerrechten, sondern in
Kategorien von Kontrolle. Das ist nicht „modernisieren“, das ist digitaler
Obrigkeitsstaat mit Krawatte. Und das Bittere ist: Die Technik dafür ist längst
da. Man muss nur den politischen Willen liefern, den Rest erledigen
Verordnungen, Plattformdruck und ein paar gut klingende Schlagworte.
Nein:
Meinungsfreiheit ist nicht die Freiheit, sich geschniegelt und mit Namensschild
zu äußern. Meinungsfreiheit ist die Freiheit, die Mächtigen zu kritisieren,
ohne vorher um Erlaubnis zu bitten und ohne sich selbst zum Ziel zu machen. Wer
das nicht aushält, hat in einer freien Gesellschaft ein Problem. Und er sitzt
gerade im Kanzleramt. 🥶
https://x.com/Libertas2906/status/2024922819860042061
Euer ERFRIBENDER
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen