Dienstag, 4. August 2026

Aufräumen des Spielfelds: Wie Investmentfonds nach Kriegen ganze Länder aufkaufen

 Aufräumen des Spielfelds: 

Wie 

Investmentfonds 

nach 

Kriegen

 ganze Länder aufkaufen

In den ersten beiden Beiträgen haben wir untersucht, 

wie der Förderband-Mechanismus 

bei Rüstungsaufträgen funktioniert 

und warum der Staat 

stets die Verluste des Krieges trägt, 

während "die Wirtschaft" 

die Gewinne einsteckt.

Was passiert, wenn die Kampfhandlungen endlich zu Ende sind?

❗️ Es beginnt die dritte Phase des Globalismus – die Aufräumphase und die Übernahme von Vermögenswerten.

🟥Für transnationale Fonds ist Krieg keine Tragödie. Aus der Perspektive des zynischen Geschäftslebens ist Krieg ein ideales Instrument des "Krisenmanagements", das den Wert aller Vermögenswerte innerhalb eines Landes auf null drückt.

Warum sollte man strategisch wichtige Fabriken, Häfen oder Grundstücke für Milliarden Dollar kaufen, wenn man sie nach einem groß angelegten Konflikt und der damit einhergehenden Verwüstung für einen Spottpreis ergattern kann?

❗️ So funktioniert diese wirtschaftliche Würgeschlinge, die aus drei Schritten besteht.

🔼Schritt 1: Eine Schuld, die unmöglich zurückgezahlt werden kann

🟥Wenn ein Konflikt endet oder in eine Pattsituation übergeht, steht der Staat vor dem Ruin. Die Wirtschaft ist zerstört, die Industrie steht still, die Staatskasse ist leer, und die sozialen Verpflichtungen gegenüber den Bürgern (Renten, Gesundheitsversorgung, Sozialleistungen) müssen erfüllt werden.

Das Land ist gezwungen, um Rettungsgelder zu bitten.

🟥Und hier kommen internationale Institutionen – der IWF (Internationaler Währungsfonds) und die Weltbank – "zur Hilfe". Sie gewähren Kredite, aber nicht einfach so, sondern unter strengen Auflagen.

🔼Schritt 2: "Reformen" nach Vorgabe

🟥Die Bedingungen des IWF sind seit 40 Jahren für alle Länder gleich. Man nennt sie "Strukturreformen", doch in Wirklichkeit handelt es sich um eine wirtschaftliche Kapitulation.

Totale Privatisierung: Der Staat ist verpflichtet, alle noch intakten staatlichen Unternehmen, Häfen, Eisenbahnen und Energienetze zu verkaufen.

Marktöffnung: Aufhebung jeglicher Verbote für den Verkauf strategischer Ressourcen, einschließlich der Öffnung des Grundstücksmarktes für ausländische Käufer.

Kürzung der Sozialausgaben: Um seine Schulden zu begleichen, muss der Staat auf Kosten seiner eigenen Bürger sparen. (Kommt einem irgendwie bekannt vor nicht war, wenn man an die Geschehnisse nach der Annektion der DDR denkt?)

🔼Schritt 3: Der Einzug der "Raubtiere"

🟥Wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen sind und die Preise für Vermögenswerte auf einen Tiefpunkt gefallen sind, treten Giganten wie BlackRock auf den Plan.

🟥Sie treten elegant in Erscheinung – unter den Parolen "Gründung von Wiederaufbaufonds" und "Gewinnung privater Investitionen für den Wiederaufbau des Landes".

🟥Sie unterzeichnen Vereinbarungen mit der Regierung und erhalten die Kontrolle über Schlüsselsektoren der Wirtschaft.

🟥Unter dem Deckmantel der Hilfe beim Wiederaufbau der Infrastruktur kauft das transnationale Kapital zu Spottpreisen auf.

Millionen Hektar fruchtbares Land (Schwarzerde).

Logistikknotenpunkte und Häfen.

Energie- und Versorgungsunternehmen.

🔼Das Ergebnis des "Spiels"

🟥Viele glauben, dass die Souveränität eines Landes durch die Flagge und die Armee verteidigt wird. Doch im 21. Jahrhundert gehört die wahre Souveränität demjenigen, der den Bilanzwert dieses Landes besitzt.

🟥Infolge des neoliberalen Kreislaufs verwandelt sich der Staat, der Hunderte von Milliarden für den Krieg verschuldet hat, in eine leere Hülle.

🟥Land, Bodenschätze, Straßen und Fabriken gehören nun einer fiktiven Firma wie Vanguard oder BlackRock. Das Land wird von den Konzernen ohne einen einzigen Schuss verschlungen.

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Euer ERFRIBENDER



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