Samstag, 31. Oktober 2026

Bestes Deutschland aller Zeiten: Schuldnerberatung soll künftig Geld kosten

 Bestes Deutschland 

aller Zeiten: 

Schuldnerberatung 

soll künftig 

Geld kosten!!!

Mit dem neuen Schuldnerberatungsdienstgesetz, 

das Bundestag und Bundesrat Ende September

 mit den Stimmen von Union und SPD beschlossen haben, 

setzt Deutschland eine EU-Verbraucherrichtlinie um. 

Die Länder müssen flächendeckend 

unabhängige Schuldnerberatung anbieten. 

Grundsätzlich bleibt die Beratung kostenlos, 

die Beratungsstellen dürfen künftig 

jedoch ein begrenztes Entgelt 

zur Deckung ihrer Betriebskosten verlangen. 

Bislang waren nur kommerzielle Angebote 

etwa von Anwaltskanzleien kostenpflichtig.

Rund sechs Millionen Menschen in Deutschland 

gelten als überschuldet. 

Sie können sich an etwa 1.400 Beratungsstellen wenden, 

die meist von Wohlfahrtsverbänden

 wie Caritas und Diakonie oder von Kommunen

 getragen und aus Fördermitteln finanziert werden. 

Da sich zugleich der Kreis der Berechtigten erweitert,

 ist zu erwarten, 

dass Kommunen Kosten auf die Ratsuchenden abwälzen. 

Diese müssen vorab

 über anfallende Gebühren informiert werden.

Die Sozialverbände reagieren empört. 

Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch 

nennt die Änderung unverantwortlich, 

weil Menschen in finanzieller Not 

zusätzlich belastet würden. 

Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, 

Joachim Rock, hält es für zynisch, 

Verschuldete für ihre Entschuldungsberatung zahlen zu lassen, 

seine Kollegin Mara Dehmer 

befürchtet einen Rückzug der Kommunen 

aus der Verantwortung. 

Gebühren könnten Betroffene davon abhalten, 

frühzeitig Hilfe zu suchen. 

Die großen Verbände 

wollen ihr Angebot für Bedürftige möglichst kostenlos halten.

Nichts ist umsonst, 

selbst der Tod kostet nicht nur das Leben.

https://t.me/Klartext2021Gemeinsam
 

Euer ERFRIBENDER

 



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