Bestes Deutschland
aller Zeiten:
Schuldnerberatung
soll künftig
Geld kosten!!!
Mit dem neuen Schuldnerberatungsdienstgesetz,
das Bundestag und Bundesrat Ende September
mit den Stimmen von Union und SPD beschlossen haben,
setzt Deutschland eine EU-Verbraucherrichtlinie um.
Die Länder müssen flächendeckend
unabhängige Schuldnerberatung anbieten.
Grundsätzlich bleibt die Beratung kostenlos,
die Beratungsstellen dürfen künftig
jedoch ein begrenztes Entgelt
zur Deckung ihrer Betriebskosten verlangen.
Bislang waren nur kommerzielle Angebote
etwa von Anwaltskanzleien kostenpflichtig.
Rund sechs Millionen Menschen in Deutschland
gelten als überschuldet.
Sie können sich an etwa 1.400 Beratungsstellen wenden,
die meist von Wohlfahrtsverbänden
wie Caritas und Diakonie oder von Kommunen
getragen und aus Fördermitteln finanziert werden.
Da sich zugleich der Kreis der Berechtigten erweitert,
ist zu erwarten,
dass Kommunen Kosten auf die Ratsuchenden abwälzen.
Diese müssen vorab
über anfallende Gebühren informiert werden.
Die Sozialverbände reagieren empört.
Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch
nennt die Änderung unverantwortlich,
weil Menschen in finanzieller Not
zusätzlich belastet würden.
Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands,
Joachim Rock, hält es für zynisch,
Verschuldete für ihre Entschuldungsberatung zahlen zu lassen,
seine Kollegin Mara Dehmer
befürchtet einen Rückzug der Kommunen
aus der Verantwortung.
Gebühren könnten Betroffene davon abhalten,
frühzeitig Hilfe zu suchen.
Die großen Verbände
wollen ihr Angebot für
Bedürftige möglichst kostenlos halten.
Nichts ist umsonst,
selbst der Tod kostet nicht nur das Leben.
https://t.me/Klartext2021Gemeinsam
Euer ERFRIBENDER

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