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📉 Krise im Maschinenbau – Wechsel in die Rüstungsproduktion
Immer mehr Unternehmen
des schwer in die Krise geratenen deutschen Maschinenbaus
suchen sich per Hinwendung zur Rüstungsproduktion
vor Verlusten oder gar einem Bankrott zu retten.
Dies hat die diesjährige Hannover Messe bestätigt,
die am gestrigen Freitag zu Ende ging.
Erstmals gab es dort einen eigenen Bereich für Unternehmen,
die als Zulieferer in die Herstellung
von Waffen aller Art integriert sind.
Die Krise des Maschinenbaus verstärkt sich zusehends;
die Produktion bricht ein,
die Zahl der Beschäftigten schrumpft kontinuierlich.
Als Ausweg bietet sich die Umstellung auf Rüstungsgüter an.
So erklärt ein Hersteller von Maschinen zur Zündkerzenfertigung,
seine Maschinen ließen sich leicht
für die Fertigung von Patronenhülsen transformieren.
Dabei wird als Vorteil eingestuft,
dass die inzwischen sehr starke chinesische Konkurrenz
für Rüstungsaufträge nicht in Frage kommt.
Der Rüstungsanteil im Maschinenbau könne leicht
auf das Doppelte steigen, heißt es in der Branche.
Die Militarisierung der Wirtschaft zieht auch
den Arbeitsalltag der Beschäftigten in ihren Bann
und macht eine zunehmende Anzahl an Menschen
materiell abhängig von Rüstung und Militär –
auch in anderen Branchen.
Viele Unternehmen der Branche
stehen wirtschaftlich unter Druck.
Auftragsrückgänge, steigende Kosten
und unsichere Märkte führen dazu,
dass einige Betriebe um ihre Existenz kämpfen.
🏭 Neue Entwicklungen auf der Hannover Messe:
Erstmals wurde ein eigener Bereich für Firmen eingerichtet,
die als Zulieferer für die Rüstungsindustrie tätig sind
oder dies planen.
Dort präsentieren sich Unternehmen gezielt
als potenzielle Partner für militärische Produktionsketten.
🔄 Strategische Neuausrichtung:
Zahlreiche Maschinenbauunternehmen
prüfen aktuell neue Geschäftsfelder.
Ein wachsender Teil davon richtet den Fokus
auf die Rüstungsproduktion,
um wirtschaftliche Verluste auszugleichen
oder Insolvenzen abzuwenden.
📊 Rolle der Rüstungsindustrie:
Die Branche bietet aktuell steigende Nachfrage
und neue Absatzmöglichkeiten.
Dadurch entsteht ein Markt,
der gezielt neue Zulieferer aufnimmt –
auch aus ursprünglich zivilen Industriezweigen.
⚙️ Veränderung der Industrie-Strukturen:
Die Grenzen zwischen ziviler Produktion
und militärischer Fertigung werden zunehmend durchlässig.
Unternehmen integrieren sich teilweise neu
in bestehende Lieferketten der Rüstungsindustrie
oder erweitern ihr Portfolio entsprechend.
📈 Übergeordneter Trend:
Es zeigt sich eine zunehmende Verlagerung
bzw. Ergänzung industrieller Kapazitäten
hin zur Rüstungsproduktion.
Diese Entwicklung wird im Zusammenhang
mit den aktuellen
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dargestellt.
👉 Kurz gesagt:
Ein Teil des Maschinenbaus reagiert
auf die Krise mit einer Neuausrichtung –
hin zu militärischer Produktion als wirtschaftliche Perspektive.
‼️ Ein dunkler Pfad, den Deutschland bereits
im zwanzigsten Jahrhundert mit
verheerenden Folgen beschritten hat.
🔗 Gesamten Artikel lesen
(https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10378)
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