Die Raffinerie-Theorie:
Ein dystopisches Szenario
vom Zusammenbruch der modernen Zivilisation
Was wäre, wenn nicht das Rohöl selbst,
sondern die Raffinerien die eigentliche Achillesferse
unserer Zivilisation wären –
und genau dieser Engpass
weltweit
zunehmend ausgeschaltet würde?
Der US-Autor Mike Adams
entwirft dazu eine geradezu dystopische Theorie:
Die auffällige Häufung von Angriffen,
Sabotageakten und Schließungen von Raffinerien
sei kein Zufall,
sondern Teil eines größeren Musters.
Seine Überlegung:
Rohöl allein hält keine moderne Volkswirtschaft am Laufen.
Erst Raffinerien
machen daraus Diesel, Benzin, Kerosin
und petrochemische Grundstoffe.
Fallen genügend Raffineriekapazitäten aus,
trifft dies nicht nur
Autofahrer.
Diesel treibt Traktoren, Lastwagen, Züge und Schiffe an.
Kraftstoffmangel würde deshalb Landwirtschaft,
Transport und Lieferketten gleichzeitig treffen.
Steigende Lebensmittelpreise und Inflation
wären die ersten Folgen –
im Extremfall könnten Versorgungsengpässe
und Hungersnöte entstehen.
Adams verweist dabei auf Angriffe und Ausfälle
von Energieanlagen in Russland, der Ukraine,
im Nahen Osten und den USA
sowie auf Raffinerieschließungen im Westen.
Für ihn ergibt sich daraus ein Muster,
das weit über einzelne Kriege, Unfälle
oder wirtschaftlich bedingte Stilllegungen hinausgeht.
Dann wird seine Theorie noch düsterer:
Ein künstlich erzeugter Energie- und Versorgungskollaps
könnte nach seiner Vorstellung den Boden
für einen globalen finanziellen „Reset“ bereiten –
mit digitalen Zentralbankwährungen, programmierbarem Geld,
digitalen Identitäten und umfassender finanzieller
Kontrolle.
Am Ende dieser dystopischen Gedankenkette
steht eine radikale These:
Energieverknappung, Nahrungsmittelkrise,
wirtschaftlicher Zusammenbruch
und Digitalisierung seien keine
voneinander unabhängigen Entwicklungen,
sondern könnten Teile eines großen Umbaus sein,
an dessen Ende sogar eine drastische Reduzierung
der Weltbevölkerung stehe.
Bewiesen ist diese Theorie damit keineswegs.
Doch der zugrunde liegende Gedanke ist bemerkenswert:
Wie stabil ist unsere hochkomplexe Zivilisation tatsächlich,
wenn einige wenige infrastrukturelle Engpässe ausfallen?
Vielleicht ist das Szenario vollkommen überzogen.
Vielleicht sollte man aber zumindest genauer hinschauen,
wenn ausgerechnet jene Infrastruktur
weltweit unter Druck gerät,
ohne die Landwirtschaft, Transport und Industrie
kaum
funktionieren können.
Eine dystopische Theorie – noch.
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Euer ERFRIBENDER

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