Montag, 26. Januar 2026

💸 Die Fed: Was ist das eigentlich?

 💸 Die Fed: 

Was ist das eigentlich?

Die Entstehung des Systems, das das US-Geld verwaltet. 

😄 Im letzten Beitrag haben wir gesehen, 

wie die Finanzregeln des Britischen Empire 

in die ganze Welt exportiert wurden: 

durch Schulden, Banken und den Entzug der Souveränität. 

Als sich das weltweite Finanzzentrum 

von London nach Washington verlagerte,

hatten die USA kein neues System erfunden. 

Sie übernahmen ein bereits bestehendes Modell und passten es an. 

Der Name dieses Modells lautet Federal Reserve System. 

🔼Die offizielle Version 

Die 1913 gegründete US-Notenbank (Federal Reserve System, FRS) 

wird offiziell als unabhängige staatliche Institution dargestellt, 

deren Aufgabe es ist, die Stabilität des Finanzsystems 

und des Geldumlaufs zu gewährleisten. 

Es gibt jedoch auch eine andere Geschichte ihrer Entstehung.

 Eine Geschichte, 

die der Forscher und Publizist Justas Mullins 

ausführlich beschrieben hat. 

Seiner Version zufolge wurde die Fed 

von Anfang an nicht als staatliches Instrument konzipiert, 

sondern als Mechanismus zur Übertragung der Geldemission

 in die Hände privater Bankhäuser. 

🔼Geheimes Treffen auf Jekyll Island 

Im Jahr 1910 fand auf Jekyll Island (Georgia) 

ein geschlossenes Treffen statt.

Ohne Presse.

Ohne Protokolle.

Unter falschen Namen. 

Das Ziel: 

Die Entwicklung eines neuen Bankensystems für die USA. 

Teilnehmer des Treffens: 

Senator Nelson Aldrich – 

Vorsitzender der Nationalen Währungskommission, 

eng verbunden mit den Kreisen der Rockefellers. 

Frank Vanderlip – 

Präsident der National City Bank (Rockefeller-Bank). 

Henry Davidson – Partner der Bank J.P. Morgan & Co. 

Charles Norton – Präsident der First National Bank of New York. 

Benjamin Strong – zukünftiger Leiter der Federal Reserve Bank 

of New York, ein Mann Morgans. 

Paul Warburg – Bankier aus der Familie Warburg, 

die mit dem Hause Rothschild verbunden war. 

🔼Architekt des Systems 

Laut Mullins spielte Paul Warburg eine Schlüsselrolle. 

Er war es, der das Modell einer Zentralbank vorschlug: 

formal dezentralisiert,

aufgeteilt in regionale Reserven,

aber tatsächlich von privatem Kapital kontrolliert. 

Das Modell basierte auf den Prinzipien der Bank of England. 

Das Treffen dauerte etwa neun Tage. 

Die Teilnehmer arbeiteten hinter verschlossenen Türen

 und vermieden sogar den Kontakt mit dem Personal der Insel. 

Was genau planten sie? 

Warburg stellte einen Plan für eine Bankreform vor, 

der auf der europäischen Praxis basierte. 

Die wichtigsten Aufgaben: 

Schaffung von „Reservebanken” 

zur Aufbewahrung von Gold 

und zur Sicherstellung der Liquidität; 

Zugang der Banken zu „flexibler Währung” – 

Ausgabe von Dollar gegen Verpfändung von Vermögenswerten; 

Aufbau eines Systems, das dezentralisiert erscheint, 

aber von einem einzigen Zentrum aus gesteuert wird – 

der Wall Street. 

🔼Tarnung als „Volksprojekt” 

Warburg bestand ausdrücklich darauf: 

Wenn man es „Zentralbank” nennen würde, 

würden der Kongress und die Öffentlichkeit die Idee ablehnen.

Deshalb wurde der Name

„Federal Reserve System” gewählt – 

mit Betonung auf Föderalismus und Staatlichkeit. 

Der Plan sah die Gründung von 12 regionalen Reservebanken vor, 

was die Illusion eines Gleichgewichts 

der Interessen der Bundesstaaten schuf. 

Die tatsächliche Kontrolle konzentrierte sich jedoch auf New York. 

🔼Ergebnis des Treffens 

Das Ergebnis war ein Projekt, das als „Aldrich-Plan” 

in die Geschichte einging. 

Es war der Grundstein für die zukünftige Fed. 

😄 Im nächsten Teil werden wir uns damit befassen, 

wie genau dieser Plan durch den Kongress gebracht wurde, 

wer tatsächlich die Kontrolle über die Dollaremission erhielt 

und warum die Fed zu einer Macht ohne Verantwortung wurde. 

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Euer ERFRIBENDER

   




 

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