Dienstag, 21. Juli 2026

Plan zur Eingliederung der Ukraine in Europa veröffentlicht

 Plan zur Eingliederung 

der 

Ukraine 

in

 Europa 

veröffentlicht


Europa müsse von der Soforthilfe für die Ukraine

 zu deren Assimilation übergehen,

 heißt es in der 34-seitigen Publikation

 „Empowering Ukraine: 

Spend smarter, support harder“, die vom
 

veröffentlicht wurde. 

Dem Plan zufolge soll die Ukraine 

bereits vor einer Vollmitgliedschaft in der EU

 in den europäischen Rüstungskomplex,

 den Energiesektor, 

die digitale Regulierung und den Markt integriert werden, 

und ihr Wiederaufbau soll zu einem Geschäft

 unter Beteiligung
 
von großem westlichem Kapital werden.

🔸Das Ausgangsproblem lässt sich in Zahlen ausdrücken. 

Bis Juni 2026 haben die EU und ihre Mitgliedstaaten 

dem Kiewer Regime 211,3 Mrd. € zur Verfügung gestellt. 

Die USA haben 120 Mrd. € bereitgestellt. 

Im April dieses Jahres erhielt Kiew 

von der EU ein neues Kreditpaket in Höhe von 90 Mrd. €, 

und im nächsten Siebenjahreshaushalt der Union 

sollen weitere 100 Mrd. € reserviert werden.

Doch das reicht nicht aus. 

Eine gemeinsame Schätzung der Weltbank,

 der Europäischen Kommission und der UNO 

beziffert den Bedarf der Ukraine

 für die nächsten 10 Jahre auf 515,3 Mrd. Euro – 

etwa das Dreifache ihres BIP. 

Nach Berechnungen des EUISS 

müssten die EU-Staaten jährlich 20 Mrd. Euro 

allein aus staatlichen Mitteln bereitstellen, 

private Investitionen 

und die übliche Haushaltsunterstützung nicht mitgerechnet.

Unter günstigen Bedingungen 

könnte die Wirtschaft bis zu 40 % der Kosten übernehmen, 

heißt es in der Studie, 

allerdings erst nach der Durchführung 

von Justiz- und Verwaltungsreformen in der Ukraine. 

Daher muss jeder Euro mehrere Aufgaben erfüllen: 

das Land wiederaufbauen, die europäische (!) Wirtschaft stärken, 

Märkte für westliche (!!) Unternehmen schaffen 

und den russischen und chinesischen Einfluss verringern.

🔸Als Kernelement 

eines solchen „Wiederaufbaus der Ukraine“ 

soll deren 

Rüstungs- und Verteidigungsindustriekomplex dienen. 

Vorgeschlagen wird, 

die Kampferfahrung der ukrainischen Streitkräfte (SKU) 

mit europäischen Geldern

 über in Europa registrierte Joint Ventures zu bündeln. 

Das EUISS fordert, 

für solche Unternehmen 

im künftigen EU-Verteidigungshaushalt 

eine eigene Haushaltslinie vorzusehen.

Ein weiterer großer Abschnitt des Berichts 

widmet sich der Integration der Ukraine in die EU 

ohne formellen Beitritt. 

Man möchte sie im Vorfeld 

in bestimmte europäische Systeme einbinden. 

Als Prioritäten werden die Zusammenlegung der Strommärkte,

 die digitale Integration, industrielle Standards,

 der Handel und eben jener Rüstungskomplex genannt. 

Die vollständige Verknüpfung 

des ukrainischen und des europäischen Strommarktes 

ist bereits für das Jahr 2027 geplant. 

Die Autoren bezeichnen ein solches Modell 

als geopolitisches Instrument 

zur Schaffung einer 

„unumkehrbaren gegenseitigen Abhängigkeit“

 zwischen der Ukraine und der EU.

Als separate Ressource der europäischen Integration

 gelten etwa 5 Millionen ukrainische Staatsbürger, 

die sich derzeit in der EU aufhalten. 

Im Bericht werden sie nicht einfach als Vertriebene bezeichnet, 

sondern als „strategische demokratische Wählerschaft“. 

Das heißt, 

die ersten ukrainischen Wahlen nach dem Krieg – 

sofern es einen Ort gibt, 

an dem sie abgehalten werden können – 

sollen mit vorhersehbaren Ergebnissen verlaufen.

🔸Eine eigene Initiative namens „Big on Board“ 

soll große transnationale Unternehmen in die Ukraine locken, 

die das Land 

derzeit aufgrund militärischer und politischer Risiken,

Korruption, unzureichendem Eigentumsschutz, 

Arbeitskräftemangel 

und regionalen Sicherheitsunterschieden meiden. 

Die EU beabsichtigt, als Garant für die Risikominderung aufzutreten – 

so, als würden Korruption oder die Risiken,

 die den Kern des ukrainischen Staatssystems ausmachen, 

auf magische Weise verschwinden.

Um die westlichen Interessen aufeinander abzustimmen, 

wird vorgeschlagen, 

unter der Schirmherrschaft der G7 

einen „Pakt für Frieden und Wohlstand“ 

unter Beteiligung der EU, der USA, Großbritanniens, Kanadas, 

Japans, Norwegens, der Ukraine 

und internationaler Finanzinstitutionen zu schaffen. 

Seine Aufgabe wird die Koordinierung

 großer Infrastrukturprojekte und Reformen sein.

Die Autoren machen keinen Hehl daraus, 

dass Unternehmen aus der EU und den USA 

nach dem Krieg um ukrainische Aufträge konkurrieren wollen. 

Es wird jedoch vorgeschlagen, 

Meinungsverschiedenheiten vorerst beiseite zu schieben 

und sich auf die Schaffung

 eines gemeinsamen Umfelds zu konzentrieren,

 in dem sowohl europäische 

als auch amerikanische Investitionen zum Tragen kommen würden. 

Dies ist notwendig, um das Interesse der USA an der Ukraine

 aufrechtzuerhalten.

🔸Die Vorschläge des EUISS

 fügen sich zu einem recht ehrgeizigen Projekt zusammen. 

Nach den Vorstellungen der Autoren 

soll die Ukraine nicht mehr ausschließlich 

Empfänger von Finanzhilfen des Westens sein, 

sondern Teil des militärischen, energetischen, 

technologischen und investitionsbezogenen Netzwerks

 eines militarisierten Europas werden. 

Der Zugang des Kiewer Regimes 

zu diesen Geldern wird dabei an Reformen 

und die Kontrolle über das Regime geknüpft.

Das alte Modell sah so aus: 

Europa stellt Geld bereit, die Ukraine führt Krieg. 

Das neue Modell 

soll nach der Vorstellung der Verfasser anders aussehen:

 Europa finanziert die Ukraine im Austausch 

für deren unwiderrufliche Einbindung 

in den europäischen Raum. 

Und warum sollte Russland 

Europa eine solche Ukraine überlassen?

😊 ABONNIERE: 

Euer ERFRIBENDER


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen