Für die Kriegsführung
gibt es Geld
in Hülle und Fülle
und
auch die Natur
geht IHNEN
am
ARSCH vorbei!!!
🌲 30 HEKTAR WALD
FÜR RAKETENABWEHR:
ARROW 3
KOMMT INS ALLGÄU
🚀 Im Königsberger Forst bei Friesenried
im Ostallgäu soll eine Radaranlage des neuen Raketenabwehrsystems Arrow 3
entstehen. Die Abfangraketen selbst sollen auf dem Fliegerhorst Lagerlechfeld
stationiert werden. Arrow 3 kann ballistische Raketen noch in Höhen von mehr
als 100 Kilometern abfangen. Deutschland beschafft drei Systeme für rund drei
Milliarden Euro.
🌳 Dafür sollen nach den bislang bekannten
Planungen rund 30 Hektar Wald gerodet und insgesamt etwa 80 Hektar zum
militärischen Sperrgebiet werden. Besonders brisant: Das Gelände liegt in einem
Wasserschutzgebiet. Friesenrieds bisherige Trinkwasserquelle wird nach Angaben
aus der Region durch die Arrow-Stationierung voraussichtlich nicht mehr nutzbar
sein. Auch das nur etwa fünf Kilometer entfernte wichtige Quellgebiet von Bad
Wörishofen sorgt für zusätzliche Sorgen.
💧 In Friesenried formiert sich deshalb
Widerstand. Anwohner und Kommunalpolitiker kritisieren zudem, dass sie über die
Planungen lange nur unzureichend informiert worden seien. Inzwischen finden
Protestaktionen und Waldspaziergänge gegen das Projekt statt.
🤔 Und man darf die politische Frage
stellen: Wie weit wollen wir diese Entwicklung eigentlich noch treiben?
Deutschland rüstet massiv auf und beteiligt sich politisch und militärisch
immer stärker am Konflikt um die Ukraine. Wer die Konfrontation mit Russland
fortwährend verschärft, darf sich anschließend nicht wundern, wenn Milliarden
für immer neue Schutz- und Waffensysteme ausgegeben werden und militärische
Infrastruktur immer tiefer in das Land hineinwächst.
🌲 Gleichzeitig müssen Wälder bereits für
Windkraftanlagen und deren Infrastruktur weichen – und nun sollen weitere große
Flächen für militärische Anlagen gerodet werden. Unter dem Banner von
Energiewende und „Kriegstüchtigkeit“ gerät die Natur zunehmend unter die Räder.
Irgendwann stellt sich die Frage, was von unseren Wäldern und Landschaften noch
übrigbleibt, wenn für jedes politische Großprojekt weitere Flächen geopfert
werden.
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Euer ERFRIBENDER
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