Nicht vergessen,
was
zu
Corona-Zeiten
passiert ist.
Hier eine
Zusammenfassung aus Australien:
Bundesstaat Victoria unter Premier Daniel Andrews
fuhr eine der härtesten Lockdown-Linien
der westlichen Welt.
Melbourne verbrachte insgesamt 262 Tage
unter Einschränkungen,
darunter eine durchgehende Phase
von 111 Tagen im Winter 2020 –
damals die längste in der westlichen Welt.
Es gab Ausgangssperren, 5-Kilometer-Radien,
geschlossene Spielplätze und Schulen.
Der Ombudsman stellte später fest,
dass die Sofort-Abriegelung
von Sozialwohnhochhäusern in Melbourne
gegen Menschenrechte verstieß.
Eine nächtliche Ausgangssperre
war laut internen Mails
nicht einmal auf Gesundheitsberatung gestützt,
sondern politisch gesetzt.
Die Polizei setzte das mit Härte durch.
Bei Protesten in Melbourne 2021 –
unter anderem gegen Impfpflichten im Baugewerbe –
kamen Gummigeschosse, Pfefferkugeln,
Tränengas und Stinger-Granaten zum Einsatz.
Es gab Hunderte Festnahmen, Verletzte auf beiden Seiten,
blockierte Autobahnen.
Andrews nannte Proteste „dumm, egoistisch und gefährlich“.
Gleichzeitig existierten Quarantäneeinrichtungen
wie Howard Springs im Northern Territory:
ein ehemaliges Bergarbeiterlager,
das zeitweise Hunderte bis über 900 Personen aufnahm,
später auf bis zu 2.000 Rückkehrer
alle zwei Wochen ausgelegt.
Über die Jahre durchliefen Zehntausende die Anlage.
Zusätzliche Centres for National
Resilience wurden gebaut.
Australien bewies,
dass auch Demokratien
unter dem Etikett Gesundheitsschutz Lager,
Hausarrest und Polizeigewalt
gegen Demonstranten einsetzen können.
Victoria wurde zum Symbol dafür.
Die Maßnahmen wurden später
von Untersuchungsberichten als überzogen,
inkonsistent und schädlich bewertet –
besonders für Kinder und bestimmte Bevölkerungsgruppen.
Wer das vergisst, hat
nichts gelernt.
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