Der letzte Gruß aus Kroatien,
aber
das Öffnen
des
ZEITFENSTERS,
wir sich
weiterhin lohnen!
Ausscheiden
der deutschen Mannschaft bei der Fußball-WM
Über das Ausscheiden der deutschen Mannschaft
ist bereits viel gesagt und geschrieben worden.
Deshalb möchte ich mich auf zwei Gedanken beschränken.
1. Zum X-Post von Bundeskanzler Friedrich Merz
Der Bundeskanzler schrieb nach dem Ausscheiden:
„Auch wenn das Ausscheiden schmerzt:
Was für ein Spiel!
Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM
habt ihr unser Land begeistert.
Wir sind stolz auf
euch.“
Der Psychologe Stephan Grünewald
sagte dazu im The Pioneer Briefing
(01.07.2026):
„Das war befremdlich.
Er hat verkannt,
dass wir uns in einem Zustand
der schmerzlichen Trauerarbeit befinden.
Die Lobeshymne von Merz passt nicht in den Moment,
wo wir damit beschäftigt waren,
unserer Wut und unserem Zorn Ausdruck
zu verleihen.“
Ob man diese Einschätzung teilt oder nicht,
sie zeigt, dass viele Fans
zunächst Enttäuschung und Frust empfanden,
bevor sie das Turnier mit etwas Abstand
bewerten konnten.
2. Meine Gedanken zum Ausscheiden
„Je weniger Dinge man auf Erden wichtig nimmt,
desto näher kommt man den
wirklich wichtigen Dingen.“
– Federico García Lorca
Das Ausscheiden bei einer Weltmeisterschaft
schmerzt viele Fans. Besonders,
weil es das dritte Mal in Folge bei einer WM war.
Das ist verständlich.
Doch am Ende bleibt Fußball das, was er ist:
ein Spiel – begeisternd, mitreißend
und
manchmal auch enttäuschend.
Vielleicht erinnert uns gerade eine sportliche Niederlage daran,
was im Leben wirklich zählt:
die Menschen, die wir lieben, unsere Gesundheit
und die
Fähigkeit, nach Rückschlägen wieder aufzustehen.
Auch das kann uns der Sport lehren.
Roland Betz
DAS ZEITFENSTER Magazin
LEBE.
LIEBE. LACHE.
„Lebe. Liebe. Lache.“ – das war und ist mein Lösungsansatz,
wenn ich Menschen auf ihrem Weg
zu einem glücklichen und erfüllten Leben begleite.
Im Laufe der Jahre
ist daraus auch unser persönliches Lebensmotto geworden.
Jeder darf diese drei Worte für sich selbst interpretieren
und mit Leben füllen.
Für mich bedeuten sie:
Lebe –
als wäre jeder Tag ein ungeschriebener Vers,
offen für Wind, Sonne und
Begegnungen.
Liebe –
nicht nur den Menschen an deiner Seite,
sondern auch das Leben selbst,
mit all seinen stillen und stürmischen Stunden.
Lache –
weil kaum etwas die Seele leichter macht.
Lachen ist die Sprache der Freude
und erinnert uns daran:
Wir sind hier. Wir sind lebendig.
Vielleicht liegt genau darin ein kleines Geheimnis des Glücks:
nicht ständig nach dem Leben zu suchen,
sondern es zu spüren – so, wie es gerade ist.
🌿✨
Vor einigen Tagen habe ich dieses Motto am Strand visualisiert.
Stein für Stein entstand mein kleines Kunstwerk direkt am Meer –
eine Art Meditationsbild.
Das Meer überließ es mir nur für kurze Zeit.
Schon bald holten die Wellen die
Steine zurück zu sich.
Doch was das Meer fortträgt,
muss nicht verloren sein.
In meinem Herzen bleibt
die Botschaft verankert.
Deutlich beständiger
ist die kreative Umsetzung von Ramona Büringer,
die den Spruch
kunstvoll in die Seiten eines Buches integriert hat.
Beim sogenannten Book Folding werden einzelne Seiten so gefaltet,
dass Worte und Motive entstehen.
Das Ergebnis
ist nicht nur ein dekorativer Blickfang im Bücherregal,
sondern auch eine tägliche Erinnerung
an das Wesentliche.
Und vielleicht ist genau das das Schöne an diesem Motto:
Es braucht keine großen Erklärungen.
Drei Worte genügen.
Lebe. Liebe. Lache.
Jeden Tag aufs Neue. ❤️📖🌊
Kontraste am Campingplatz
Der Begriff Kontrast stammt aus dem Lateinischen
(contra = gegen, stare = stehen)
und beschreibt einen deutlichen Gegensatz.
Solche Gegensätze begegnen uns nicht nur in der Kunst,
der Musik oder der Fotografie –
sondern auch auf
einem Campingplatz.
Ein Spaziergang durch den Platz genügt.
Da steht auf der einen Seite ein Wohnmobil,
so groß wie ein Tiny-Haus.
Anschaffungspreis:
eine halbe Million Euro oder mehr.
Daneben E-Bikes, Motorroller, vielleicht noch ein E-Scooter.
Vor dem Fahrzeug ein großes Vorzelt,
komfortable Liegen, ein Grill, ein Esstisch, Fernseher
oder Satellitenantenne, Wäscheständer
und allerlei Zubehör.
Fast könnte man meinen,
der halbe Hausstand sei mit auf Reisen gegangen.
Direkt daneben ein Familienzelt.
Eltern und zwei Kinder.
Wenige Campingstühle, ein kleiner Tisch,
vielleicht ein Gaskocher.
Mehr braucht es offenbar nicht.
Und dann beginnt das eigentliche Schauspiel.
Abends sitzt die Zeltfamilie zusammen.
Man redet, lacht, spielt Karten
oder
schaut einfach den Kindern beim Toben zu.
Nebenan flimmert im Vorzelt der Fernseher.
Schließlich möchte man die Lieblingssendung nicht verpassen.
Natürlich gilt das nicht für alle –
aber oft
genug, dass es auffällt.
Auch morgens zeigt sich ein kleiner Unterschied.
Wenn ich gegen halb acht zum Strand gehe,
um Gymnastik zu machen und im Meer zu schwimmen,
begegne ich fast immer den Zeltnachbarn.
Die Besitzer der Luxusmobile
sehe ich um diese Uhrzeit
nur selten.
Natürlich sagt weder ein großes Wohnmobil
noch ein kleines Zelt etwas über den Menschen aus.
Geld macht weder glücklicher noch unglücklicher.
Jeder verbringt
seinen Urlaub auf seine Weise.
Und doch drängt sich mir eine Frage auf:
Wer reist mit dem leichteren Gepäck?
Nicht im Kofferraum – sondern im Kopf.
Wer genießt den Urlaub unbeschwerter?
Wer findet leichter Erholung?
Wer braucht
weniger, um zufrieden zu sein?
Vielleicht liegt wahrer Luxus
gar nicht in der Größe des Wohnmobils.
Sondern in der Fähigkeit, mit wenig viel zu erleben.
Jeder darf seinen Urlaub so verbringen,
wie er möchte.
Doch manchmal
zeigt uns gerade der Blick zum Nachbarplatz,
dass Zufriedenheit
nur selten von der Größe
unseres Gepäcks abhängt.
Oder ich formuliere es noch etwas anders:
„Der wahre Luxus des Urlaubs
lässt sich nicht in Quadratmetern messen,
sondern
in Momenten des gemeinsamen Glücks.“
Blick aufs Meer – was für ein Schiff!
Morgengymnastik erledigt,
jetzt noch eine Runde im Meer schwimmen.
Mein Blick schweift hinaus auf die kroatische Adria.
Dort zieht ein Schiff vorbei,
wie ich es in den vergangenen drei Jahren hier nie gesehen habe.
Ein riesiger Fünfmaster.
Allerdings ohne gesetzte Segel.
Kein Wunder,
denn das Meer liegt spiegelglatt da,
der Wind macht heute Urlaub.
Beim genaueren Hinsehen
entdecke ich zahlreiche Kabinenfenster.
Also doch ein Kreuzfahrtschiff?
Aber gibt es so etwas überhaupt als Segelschiff?
Neugierig geworden,
schicke ich meinem Freund Alex auf Korfu ein Foto.
Er ist ein erfahrener Segler und war mit seiner Yacht
schon auf vielen Weltmeeren
unterwegs.
Seine Antwort kommt prompt:
„Das ist die Royal Clipper.
Die lag erst letzte Woche hier auf Korfu.“
Was für ein Zufall!
Natürlich will ich mehr wissen.
Im Internet finde ich schnell heraus,
dass die Royal Clipper
zu den größten Segel-Kreuzfahrtschiffen der Welt gehört.
Sie ist 134 Meter lang, trägt 42 Segel
mit einer Gesamtfläche von rund 5.000 Quadratmetern,
bietet Platz für 227 Gäste
und wird von einer Besatzung von 106
Personen betreut.
Die Segel werden heute
weitgehend hydraulisch und elektronisch gesteuert,
per
Knopfdruck statt Muskelkraft.
Alex erklärt mir noch einen Fachbegriff aus der Welt der Segler.
Meist würden bei normalen Fahrten nur die Vorsegel,
die Rollfocks gesetzt.
Die großen Rahsegel an den Masten
kämen deutlich seltener zum Einsatz.
Auch die rote Flagge am Heck fällt mir auf.
Sie verrät die Heimat des Schiffes:
Die Royal Clipper fährt unter maltesischer Flagge
und ist im Hafen von Valletta
registriert.
Ich muss gestehen: So stelle ich mir eine Kreuzfahrt vor.
Nicht mit fünftausend Passagieren
auf einem schwimmenden Hochhaus,
sondern auf einem eleganten Großsegler,
der noch ein wenig von der Romantik
vergangener
Seefahrerzeiten ausstrahlt.
Natürlich hat jeder seine eigenen Vorstellungen
vom perfekten Urlaub.
Aber wenn ein solches Schiff
lautlos am frühen Morgen über die ruhige Adria gleitet,
dann hat das einen Zauber,
den kein modernes Kreuzfahrtschiff ersetzen kann.
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Roland
Betz
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Euer ERFRIBENDER








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