Mittwoch, 1. Juli 2026

Der letzte Gruß aus Kroatien, aber das Öffnen des ZEITFENSTERS, wir sich weiterhin lohnen!

 Der letzte Gruß aus Kroatien, 

aber 

das Öffnen 

des 

ZEITFENSTERS, 

wir sich 

weiterhin lohnen!

Ausscheiden der deutschen Mannschaft bei der Fußball-WM

Über das Ausscheiden der deutschen Mannschaft 

ist bereits viel gesagt und geschrieben worden. 

Deshalb möchte ich mich auf zwei Gedanken beschränken.

1. Zum X-Post von Bundeskanzler Friedrich Merz

Der Bundeskanzler schrieb nach dem Ausscheiden:

„Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: 

Was für ein Spiel! 

Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM 

habt ihr unser Land begeistert. 

Wir sind stolz auf euch.“

Der Psychologe Stephan Grünewald 

sagte dazu im The Pioneer Briefing 

(01.07.2026):

„Das war befremdlich. 

Er hat verkannt, 

dass wir uns in einem Zustand 

der schmerzlichen Trauerarbeit befinden. 

Die Lobeshymne von Merz passt nicht in den Moment, 

wo wir damit beschäftigt waren, 

unserer Wut und unserem Zorn Ausdruck zu verleihen.“

Ob man diese Einschätzung teilt oder nicht, 

sie zeigt, dass viele Fans 

zunächst Enttäuschung und Frust empfanden, 

bevor sie das Turnier mit etwas Abstand bewerten konnten.

2. Meine Gedanken zum Ausscheiden

„Je weniger Dinge man auf Erden wichtig nimmt, 

desto näher kommt man den wirklich wichtigen Dingen.“
– Federico García Lorca

Das Ausscheiden bei einer Weltmeisterschaft 

schmerzt viele Fans. Besonders, 

weil es das dritte Mal in Folge bei einer WM war. 

Das ist verständlich. 

Doch am Ende bleibt Fußball das, was er ist: 

ein Spiel – begeisternd, mitreißend 

und manchmal auch enttäuschend.

Vielleicht erinnert uns gerade eine sportliche Niederlage daran, 

was im Leben wirklich zählt: 

die Menschen, die wir lieben, unsere Gesundheit 

und die Fähigkeit, nach Rückschlägen wieder aufzustehen.

Auch das kann uns der Sport lehren.

Roland Betz
DAS ZEITFENSTER Magazin


LEBE. LIEBE. LACHE.

„Lebe. Liebe. Lache.“ – das war und ist mein Lösungsansatz, 

wenn ich Menschen auf ihrem Weg 

zu einem glücklichen und erfüllten Leben begleite.

Im Laufe der Jahre 

ist daraus auch unser persönliches Lebensmotto geworden. 

Jeder darf diese drei Worte für sich selbst interpretieren 

und mit Leben füllen. 

Für mich bedeuten sie:

Lebe – 

als wäre jeder Tag ein ungeschriebener Vers, 

offen für Wind, Sonne und Begegnungen.

Liebe – 

nicht nur den Menschen an deiner Seite, 

sondern auch das Leben selbst, 

mit all seinen stillen und stürmischen Stunden.

Lache – 

weil kaum etwas die Seele leichter macht. 

Lachen ist die Sprache der Freude 

und erinnert uns daran: 

Wir sind hier. Wir sind lebendig.

Vielleicht liegt genau darin ein kleines Geheimnis des Glücks: 

nicht ständig nach dem Leben zu suchen, 

sondern es zu spüren – so, wie es gerade ist. 

🌿✨

Vor einigen Tagen habe ich dieses Motto am Strand visualisiert. 

Stein für Stein entstand mein kleines Kunstwerk direkt am Meer – 

eine Art Meditationsbild. 

Das Meer überließ es mir nur für kurze Zeit. 

Schon bald holten die Wellen die Steine zurück zu sich.

Doch was das Meer fortträgt, 

muss nicht verloren sein. 

In meinem Herzen bleibt die Botschaft verankert.

Deutlich beständiger 

ist die kreative Umsetzung von Ramona Büringer, 

die den Spruch 


kunstvoll in die Seiten eines Buches integriert hat. 

Beim sogenannten Book Folding werden einzelne Seiten so gefaltet, 

dass Worte und Motive entstehen. 

Das Ergebnis 

ist nicht nur ein dekorativer Blickfang im Bücherregal, 

sondern auch eine tägliche Erinnerung

 an das Wesentliche.

Und vielleicht ist genau das das Schöne an diesem Motto: 

Es braucht keine großen Erklärungen. 

Drei Worte genügen.

Lebe. Liebe. Lache.

Jeden Tag aufs Neue.
❤️📖🌊

 

Kontraste am Campingplatz



Der Begriff Kontrast stammt aus dem Lateinischen 

(contra = gegen, stare = stehen) 

und beschreibt einen deutlichen Gegensatz. 

Solche Gegensätze begegnen uns nicht nur in der Kunst, 

der Musik oder der Fotografie – 

sondern auch auf einem Campingplatz.

Ein Spaziergang durch den Platz genügt.

Da steht auf der einen Seite ein Wohnmobil,

 so groß wie ein Tiny-Haus. 

Anschaffungspreis: 

eine halbe Million Euro oder mehr. 

Daneben E-Bikes, Motorroller, vielleicht noch ein E-Scooter. 

Vor dem Fahrzeug ein großes Vorzelt, 

komfortable Liegen, ein Grill, ein Esstisch, Fernseher 

oder Satellitenantenne, Wäscheständer 

und allerlei Zubehör. 

Fast könnte man meinen, 

der halbe Hausstand sei mit auf Reisen gegangen.

Direkt daneben ein Familienzelt. 

Eltern und zwei Kinder. 

Wenige Campingstühle, ein kleiner Tisch, 

vielleicht ein Gaskocher. 

Mehr braucht es offenbar nicht.

Und dann beginnt das eigentliche Schauspiel.

Abends sitzt die Zeltfamilie zusammen. 

Man redet, lacht, spielt Karten 

oder schaut einfach den Kindern beim Toben zu.

Nebenan flimmert im Vorzelt der Fernseher. 

Schließlich möchte man die Lieblingssendung nicht verpassen. 

Natürlich gilt das nicht für alle – 

aber oft genug, dass es auffällt.

Auch morgens zeigt sich ein kleiner Unterschied. 

Wenn ich gegen halb acht zum Strand gehe, 

um Gymnastik zu machen und im Meer zu schwimmen, 

begegne ich fast immer den Zeltnachbarn. 

Die Besitzer der Luxusmobile 

sehe ich um diese Uhrzeit nur selten.

Natürlich sagt weder ein großes Wohnmobil

 noch ein kleines Zelt etwas über den Menschen aus. 

Geld macht weder glücklicher noch unglücklicher. 

Jeder verbringt seinen Urlaub auf seine Weise.

Und doch drängt sich mir eine Frage auf:

Wer reist mit dem leichteren Gepäck?

Nicht im Kofferraum – sondern im Kopf.

Wer genießt den Urlaub unbeschwerter? 

Wer findet leichter Erholung? 

Wer braucht weniger, um zufrieden zu sein?

Vielleicht liegt wahrer Luxus 

gar nicht in der Größe des Wohnmobils.

Sondern in der Fähigkeit, mit wenig viel zu erleben.

Jeder darf seinen Urlaub so verbringen, 

wie er möchte. 

Doch manchmal 

zeigt uns gerade der Blick zum Nachbarplatz, 

dass Zufriedenheit 

nur selten von der Größe unseres Gepäcks abhängt.

Oder ich formuliere es noch etwas anders:


„Der wahre Luxus des Urlaubs 

lässt sich nicht in Quadratmetern messen, 

sondern in Momenten des gemeinsamen Glücks.“

 

Blick aufs Meer – was für ein Schiff!


Morgengymnastik erledigt, 

jetzt noch eine Runde im Meer schwimmen.

Mein Blick schweift hinaus auf die kroatische Adria. 

Dort zieht ein Schiff vorbei, 

wie ich es in den vergangenen drei Jahren hier nie gesehen habe.

Ein riesiger Fünfmaster.

Allerdings ohne gesetzte Segel. 

Kein Wunder, 

denn das Meer liegt spiegelglatt da, 

der Wind macht heute Urlaub.

Beim genaueren Hinsehen 

entdecke ich zahlreiche Kabinenfenster.

 Also doch ein Kreuzfahrtschiff?

Aber gibt es so etwas überhaupt als Segelschiff?

Neugierig geworden, 

schicke ich meinem Freund Alex auf Korfu ein Foto. 

Er ist ein erfahrener Segler und war mit seiner Yacht

 schon auf vielen Weltmeeren unterwegs.

Seine Antwort kommt prompt:

„Das ist die Royal Clipper. 

Die lag erst letzte Woche hier auf Korfu.“

Was für ein Zufall!

Natürlich will ich mehr wissen. 

Im Internet finde ich schnell heraus, 

dass die Royal Clipper 

zu den größten Segel-Kreuzfahrtschiffen der Welt gehört.




Sie ist 134 Meter lang, trägt 42 Segel 

mit einer Gesamtfläche von rund 5.000 Quadratmetern, 

bietet Platz für 227 Gäste 

und wird von einer Besatzung von 106 Personen betreut.

Die Segel werden heute 

weitgehend hydraulisch und elektronisch gesteuert,

 per Knopfdruck statt Muskelkraft.

Alex erklärt mir noch einen Fachbegriff aus der Welt der Segler. 

Meist würden bei normalen Fahrten nur die Vorsegel, 

die Rollfocks gesetzt. 

Die großen Rahsegel an den Masten 

kämen deutlich seltener zum Einsatz.

Auch die rote Flagge am Heck fällt mir auf. 

Sie verrät die Heimat des Schiffes:

 Die Royal Clipper fährt unter maltesischer Flagge 

und ist im Hafen von Valletta registriert.

Ich muss gestehen: So stelle ich mir eine Kreuzfahrt vor.

Nicht mit fünftausend Passagieren 

auf einem schwimmenden Hochhaus, 

sondern auf einem eleganten Großsegler,

 der noch ein wenig von der Romantik 

vergangener Seefahrerzeiten ausstrahlt.

Natürlich hat jeder seine eigenen Vorstellungen

 vom perfekten Urlaub.

Aber wenn ein solches Schiff

 lautlos am frühen Morgen über die ruhige Adria gleitet, 

dann hat das einen Zauber, 

den kein modernes Kreuzfahrtschiff ersetzen kann. 

Link Zeitfenster

Roland Betz

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Euer ERFRIBENDER



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