Grosz:
Merz hat sich
an seiner Brandmauer
selbst verbrannt
Der österreichische Journalist Gerald Grosz
sieht Friedrich Merz
nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt
politisch schwer angeschlagen.
Im Interview mit dem Polit-Influencer Dominik Kettner
sagte Grosz,
die entscheidende Fehlentscheidung des Kanzlers
sei die Brandmauer gewesen.
Diese richte sich nicht gegen die AfD,
sondern gegen die eigenen politischen Prinzipien.
Merz habe dadurch Mehrheiten für eine Asylobergrenze, eine Begrenzung der
Schulden und weniger Geld für die Ukraine verhindert. Die Union habe sich damit
von ihren eigenen Wählern entfernt.
Was sich gerade in Brüssel abspielt, sollte jeden alarmieren, der glaubt, dass
Wahlergebnisse zu respektieren sind – ganz gleich, wie sie ausfallen.
Anscheinend bedeutet Demokratie dort, dass die Regeln verändert werden sollen,
wenn das Ergebnis nicht passt.
Sachsen-Anhalt hat gewählt. Das Ergebnis gefällt vielen in Brüssel nicht. Und
kaum steht das Wahlergebnis fest, wird offen damit gedroht, dem Land den
Geldhahn zuzudrehen: 2,95 Milliarden Euro aus dem laufenden EU-Haushalt, rund
500 Millionen Euro pro Jahr allein aus den Strukturfonds, etwa 20 % der
Investitionsausgaben des Landes.
Antifa und Aufklärung
Ein Grünen-Europaabgeordneter sagt unverhohlen, die Kommission müsse „im
Zweifel auch Gelder zurückhalten" und verweist stolz auf Ungarn und Polen
als Blaupause, wo genau dieser finanzielle Druck am Ende zu Regierungswechseln
geführt habe.
tagesschau.de/ausland/europa…
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Die Rechnung dahinter scheint so simpel wie dämlich: Fehlt das Geld, geht es
den Menschen im Land spürbar schlechter. Und genau das soll dann auf die
AfD-geführte Landesregierung zurückfallen, bis die Wähler sie beim nächsten Mal
einfach wieder abwählen.
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Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Der finanzielle Würgegriff
wird hier ganz offen als politisches Druckmittel gefeiert, um ein
demokratisches Wahlergebnis rückgängig zu machen – auf dem Rücken von
Schulkindern, Pendlern und Patienten, deren Schulen, Brücken und Kliniken
ohnehin schon marode sind.
Das ist der offene Versuch, den Wählerwillen eines ganzen Bundeslandes mit
Milliarden-Erpressung zu beantworten. Wer so etwas öffentlich ins Spiel bringt,
stellt die Frage in den Raum, ob EU-Fördermittel künftig nur noch an
„genehme" Wahlergebnisse fließen sollen. Ganze Regionen würden dann für
ihre Wahlentscheidung finanziell in Geiselhaft genommen.
Wer Wahlen mit Milliarden erpresst, hat jedes Recht verwirkt, sich
Wertegemeinschaft zu nennen.
Mal sehen, wie sich die Kommission aus dieser Nummer herauswindet. Meine
offizielle Anfrage dazu ist jedenfalls raus.
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https://t.me/Klartext2021Gemeinsam
Euer ERFRIBENDER
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