Samstag, 12. September 2026

Grosz: Merz hat sich an seiner Brandmauer selbst verbrannt

 Grosz: 

Merz hat sich

 an seiner Brandmauer 

selbst verbrannt

Der österreichische Journalist Gerald Grosz 

sieht Friedrich Merz 

nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt 

politisch schwer angeschlagen. 

Im Interview mit dem Polit-Influencer Dominik Kettner 

sagte Grosz, 

die entscheidende Fehlentscheidung des Kanzlers 

sei die Brandmauer gewesen. 

Diese richte sich nicht gegen die AfD, 

sondern gegen die eigenen politischen Prinzipien.

Merz habe dadurch Mehrheiten für eine Asylobergrenze, eine Begrenzung der Schulden und weniger Geld für die Ukraine verhindert. Die Union habe sich damit von ihren eigenen Wählern entfernt.

Was sich gerade in Brüssel abspielt, sollte jeden alarmieren, der glaubt, dass Wahlergebnisse zu respektieren sind – ganz gleich, wie sie ausfallen. Anscheinend bedeutet Demokratie dort, dass die Regeln verändert werden sollen, wenn das Ergebnis nicht passt.

Sachsen-Anhalt hat gewählt. Das Ergebnis gefällt vielen in Brüssel nicht. Und kaum steht das Wahlergebnis fest, wird offen damit gedroht, dem Land den Geldhahn zuzudrehen: 2,95 Milliarden Euro aus dem laufenden EU-Haushalt, rund 500 Millionen Euro pro Jahr allein aus den Strukturfonds, etwa 20 % der Investitionsausgaben des Landes.
Antifa und Aufklärung
Ein Grünen-Europaabgeordneter sagt unverhohlen, die Kommission müsse „im Zweifel auch Gelder zurückhalten" und verweist stolz auf Ungarn und Polen als Blaupause, wo genau dieser finanzielle Druck am Ende zu Regierungswechseln geführt habe.

tagesschau.de/ausland/europa…

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Die Rechnung dahinter scheint so simpel wie dämlich: Fehlt das Geld, geht es den Menschen im Land spürbar schlechter. Und genau das soll dann auf die AfD-geführte Landesregierung zurückfallen, bis die Wähler sie beim nächsten Mal einfach wieder abwählen.
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Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Der finanzielle Würgegriff wird hier ganz offen als politisches Druckmittel gefeiert, um ein demokratisches Wahlergebnis rückgängig zu machen – auf dem Rücken von Schulkindern, Pendlern und Patienten, deren Schulen, Brücken und Kliniken ohnehin schon marode sind.

Das ist der offene Versuch, den Wählerwillen eines ganzen Bundeslandes mit Milliarden-Erpressung zu beantworten. Wer so etwas öffentlich ins Spiel bringt, stellt die Frage in den Raum, ob EU-Fördermittel künftig nur noch an „genehme" Wahlergebnisse fließen sollen. Ganze Regionen würden dann für ihre Wahlentscheidung finanziell in Geiselhaft genommen.

Wer Wahlen mit Milliarden erpresst, hat jedes Recht verwirkt, sich Wertegemeinschaft zu nennen.

Mal sehen, wie sich die Kommission aus dieser Nummer herauswindet. Meine offizielle Anfrage dazu ist jedenfalls raus.
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Euer ERFRIBENDER




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