Montag, 7. Juni 2021

Die Erde ist unsere Schule

 Die Erde ist unsere Schule


André, [07.06.21 18:06]

[Forwarded from Die Blaue Hand]

Die Erde ist unsere Schule

Unser Universum ist eine virtuelle Realität, die vom gröβeren Bewusstseinssystem erschaffen wurde, um uns die Möglichkeit zu geben, die Qualität unseres persönlichen Bewusstseins zu erhöhen und damit zur Evolution des gesamten Systems beizutragen.

 

Unser Spielfeld (und gleichzeitig unser Klaseenzimmer) ist der Planet Erde. Unser persönliches Bewusstsein loggt sich regelmäβig als Spieler in diese virtuelle Realität ein, um unterschiedliche Figuren zu spielen und in möglichst vielen verschiedenen Rollen zu lernen und gute Entscheidungen zu treffen: Frau/Mann/X, arm/reich, hübsch/hässlich, gesund/krank, schwarz/weiβ/braun/gelb, hetero/bi/homo, im Lebensraum Wüste/Wald/Eis/Küste/Gebirge, in unterschiedlichen Kulturen, mit verschiedenen Eigenschaften Kraft/intelligenz/Geschick/künstlerische Fähigekeiten etc. Da sich alle Spielfiguren durch biologische Evolution entwickeln, gibt es eine quasi unendliche Fülle von verschiedenen Möglichkeiten und Kontexten, um Entscheidungen zu treffen.

 

Das Besondere an unserer virtuellen Realität ist, dass jede Entscheidung sehr konkrete Konsequenzen hat – wir bekommen mittelbar oder unmittelbar Feedback. Zum einen durch das, was passiert (Ursache und Wirkung unserer Handlungen, individuell und kollektiv); zum anderen durch unsere Gefühle. Wenn wir aus Liebe handeln, sind wir zufrieden und fühlen uns gut; wenn wir egoistisch und nur auf uns selbst bedacht sind, fühlen wir uns immer unzufrieden und schlecht. Wenn wir anderen helfen und gemeinsam Dinge erschaffen, machen wir den Planeten schöner und lebenswerter; wenn jeder für sich so viel nimmt wie möglich, zerstören wir ihn.

 

Wenn unsere Spielfigur stirbt, loggt sich unser Bewusstsein wieder aus und unser „höheres Selbst“ akkumuliert alles, was es in dieser Runde gelernt hat. Dann beginnt es eine neue Spielrunde mit einer etwas höheren Bewusstseinsqualität (oder einer etwas niedrigeren, wenn es viele schlechte Entscheidungen getroffen hat). Dabei wird eine neue Spielfigur ausgewählt, die optimale Entwicklungsbedingungen entsprechend seinem aktuellen Entwicklungsstand verspricht.

 

Wenn unser Bewusstsein sich in das nächste Spiel einloggt, bringt es seine Qualität (seinen spirituellen Entwicklungsstand) mit, startet intellektuell aber wieder bei Null (als Baby). Dann macht es unterschiedliche Erfahrungen, positive wie negative. Negative Erfahrungen führen dazu, dass bestimmte Ängste zum Ausdruck gebracht werden, an denen man dann arbeiten und damit die Bewusstseinsqualität erhöhen kann. Je nach vorhandener Bewusstseinsqualität führen bestimmte Erfahrungen für unterschiedliche Personen zu unterschiedlich starken Ängsten, und damit dann zu mehr oder weniger Ego und Glaubenssätzen. Dies erklärt, warum verschiedene Leute mit verschiedenen Herausforderungen im Leben unterschiedlich gut klarkommen, und warum ihre Persönlichkeit so ist, wie sie ist. Man kann aber nicht unbedingt aus jeder Lebenssituation auf die spirituelle Reife einer Person schlieβen, da man nicht weiβ, mit welchen Herausforderungen diese Person konfrontiert war. In jedem Fall ist ein Vergleich sowieso nicht hilfreich, genau wie bei anderen Aspekten des menschlichen Lebens auch.

 

Der aktuelle Zustand der Welt ist ein direkter Spiegel der durchschnittlichen Bewusstseinsqualität aller Menschen. In einer globalisierten Welt erhalten wir kollektives Feedback für unsere Entscheidungen. Unsere Aufgabe ist es, daraus zu lernen und bessere Entscheidungen zu treffen.

 

                              Euer ERFRIBENDER

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